Talent und Charme im Überfluss

von Matthias Pohlmann am 25. März 2012kommentieren

Shy'm - Foto: Matthias PohlmannSie ist noch nicht einmal 30 Jahre alt und befindet sich in Frankreich gerade auf dem (bisherigen) Höhepunkt ihrer Karriere: Shy’m – mit bürgerlichem Namen Tamara Marthe. Drei Alben – alle mindestens Gold, das aktuelle derzeit Doppelplatin stehen bisher in ihrer Diskographie, ein viertes wird in diesem Sommer dazu kommen. Und sechs Jahre nach dem Debütalbum feiert sie gerade eine äußerst erfolgreiche erste Tournee durch die großen Hallen Frankreichs. Dabei wollte sie sie sich einst nicht auf die Bühne trauen – etwas, das ihr Entdecker und Produzent gleich in ihren Künstlernamen einbaute – ein Kunstwort aus „Shy“ für schüchtern und „M“ für Martinique – Land ihrer Vorfahren väterlicherseits. Den ganzen Artikel lesen »

Shy’m rockt Straßburg

von Matthias Pohlmann am 22. März 2012kommentieren

Shy'm in Strasbourg - Foto: Matthias PohlmannVor mittlerweile sechs Jahren eroberte sie mit dem Titel „Femme de couleur“ die französischen Charts. Es folgten „Victoire“ und „Oublie-moi“ als weitere Singles aus dem Debütalbum „Mes fantasies“, das sich ebenfalls sehr gut verkaufte – über 230.000 mal. Die Rede ist von Shy’m. Entdeckt vom auch in Deutschland nicht ganz unbekannten Musiker K-Maro („Femme like you“) folgten zwei weitere äußerst erfolgreiche Alben – zuletzt „Prendre l´air“, das bisher nach absoluten Verkaufszahlen erfolgreichste Album Shy’ms. Mit einer Tournee aber ließ sie sich sehr viel Zeit – erst jetzt, 2012 (mit einem umjubelten Auftakt im Dezember 2011 im Zénith in Paris), ist es soweit. Am 19. März machte der Triumphzug Shy’ms durch Frankreich Halt im Zénith in Strasbourg – und sie zeigte, dass sie die auch nicht unbedingt als besonders heißblütig bekannten Elsässer zu begeistern vermag. Den ganzen Artikel lesen »

Liebe auf den ersten (Atem-)Zug

von Matthias Pohlmann am 21. März 2012kommentieren

Ein Mädchen wie das Sternenbanner - Heike Vollmer (Sophie) und Sebastian Reich (Norman)Aller guten Dinge sind drei. Im Falle der „Komödie der Altstadt“ wäre wohl „aller glänzende Dinge“ die treffendere Wortwahl, denn mit „Ein Mädchen wie das Sternenbanner“ landet das jüngste Theater Freiburgs bereits den dritten Volltreffer in Folge. Eine wunderbar leichte – doch keineswegs flache – Komödie, sensationell gut gespielt von den drei Darstellern Heike Vollmer, Otto Beckmann und Sebastian Reich – Herz eines Theaterfans, was willst Du mehr? Und so lässt sich an Hand des dritten Stückes mittlerweile auch das Profil der  „Komödie der Altstadt“ erkennen.

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Komm doch gleich wieder!

von Matthias Pohlmann am 27. Februar 2012kommentieren

Bleib doch zum Frühstück. Foto: J. A. HathNach dem furiosen Auftakt mit dem Eröffnungsstück ist nun also das Winterstück in der Komödie der Altstadt zu sehen. Die zweite Produktion in Freiburgs jüngstem Theater, heißt “Bleib doch zum Frühstück“, eine Komödie von Ray Cooney und Gene Stone. Und sorgt – wie schon das Eröffnungsstück “Cash – und ewig rauschen die Gelder” – für glänzende Augen im Publikum. Hinreißend inszeniert und gespielt kann zwar nach einem der gelungenen Theaterabende leider kein Besucher zum Frühstück bleiben (und dabei das Stück weitere Male genießen) – ein Wiederkommen zur nächstbesten Vorstellung aber nimmt man sich sofort vor.

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Neue Hair-Farbe

von Matthias Pohlmann am 28. November 2011kommentieren

Tertia Botha in Hair in BonnNach Kassel und Mannheim nun also Bonn – die mittlerweile dritte Version des Musicals “Hair” auf Basis der Kasseler Inszenierung. Und es fällt schwer, bei dieser Bonner Version nicht ins Schwärmen zu geraten, denn das Musical hat sich seit der Kasseler Premiere entwickelt – und das gewiss nicht zum Schlechteren. Tertia Botha als Dionne bringt Gänsehaut-Feeling bei jeder Zeile, die sie singt und lässt die Skepsis derjenigen, die sich fragten, ob hier die Schuhe Judith Lefebers, die die Rolle in Kassel (und Mannheim) gesungen hatte, nicht zu groß sein könnten, schon nach den ersten Tönen des Musicals in schiere Begeisterung umschlagen. Dazu Maricel als Sheila – umwerfend greift hier zu kurz. Und nach dem Fiasko bei der Premiere in Mannheim auch eine Tontechnik, die den Darstellerinnen und Darstellern auf der Bühne gerecht wird. Den ganzen Artikel lesen »

Gelungener Auftakt

von Franziska Späth und Matthias Pohlmann am 2. November 2011kommentieren

Cash - und ewig rauschen die Gelder in der Komödie der Altstadt in FreiburgIn diesen Tagen ein neues Theater zu eröffnen – dazu in Freiburg, das neben den städtischen Bühnen mit zahlreichen kleineren Bühnen bestückt ist – dazu bedarf es Mut. Und einer genauen Idee davon, was man will – kurzum: Man muss dazu seine “Nische” finden. Mit der “Komödie der Altstadt”, einem Boulevardtheater, hat Jörg Nadeschin den Sprung gewagt und ist seit vergangenen Freitag nun Teil der Theaterszene in Freiburg.. Zum Start (und bis Mitte Dezember) wurde “Cash – und ewig rauschen die Gelder”, eine Farce von Michael Cooney, gespielt – zum sicht- und hörbaren Genuss des anwesenden Premierenpublikums.

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Wie die Kinder – eine Hommage an Coeur de Pirate

von Franziska Späth am 22. September 20114 Kommentare

Coeur de Pirate587.918 – so viele „Gefällt mir“ hat die kanadische Sängerin Béatrice Martin bereits auf Facebook. Nur als Vergleich: Die aktuell in Deutschland gefeierte Sängerin ZAZ, deren Hit „Je veux“ in den deutschen Charts rauf und runter gespielt wird, kommt nicht einmal auf die Hälfte an Klicks. Dennoch ist die Band im deutschen Sprachraum noch nicht allzu bekannt, obwohl sie mit ihrem ersten Album „Cœur de Pirate“ die frankophone Szene aufmischte und gleich dreifach Platin für ihr Album in Frankreich erhielt. Die charmante Sängerin ist inzwischen auf Festivals wie den „Francofolies de Montréal“ oder „Le Printemps de Bourge et les Eurockéennes“ zu einer festen Größe geworden. Ihre Lieder hatte sie zu allererst auf „myspace“ veröffentlicht, als sie kurz darauf das Label „Grosse Boîte“ unter Vertrag nahm. Heute feiert sie ihren 22. Geburtstag und wir sagen “Happy Birthday”.

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Marie-Elaine Thibert: Live unschlagbar

von Matthias Pohlmann am 3. September 20112 Kommentare

Marie-Élaine Thibert - (c) Josée LafleurSchon wenn man ihre CDs hört, ihre Live-DVD ansieht und –hört oder auf youtube stöbert, erkennt man, dass die québecer Sängerin Marie-Élaine Thibert nicht nur eine Ausnahmestimme hat sondern auch eine Ausnahmeinterpretin ist. Das ganze Ausmaß ihres Talents erlebt man aber erst, wenn man sie wirklich live on stage erleben darf – etwas das Europäern bisher nicht vergönnt ist, es sei denn, sie reisen in den Québec. Das aber soll sich bald ändern, denn Marie-Élaine Thibert hofft, bald auch in Frankreich aufzutreten. Und dann werden zumindest auch die Franzosen Konzerte erleben, bei denen sie ohne Pause zwischen Ganzkörpergänsehaut, Tränen der Rührung, runtergefallener Kinnlade und begeisterten Standing Ovations mit Jubelschreien wechseln werden.

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FrancoFolies 2011 zu Ende

von Matthias Pohlmann am 20. Juni 2011kommentieren

Les FrancoFolies de MontréalNach über 250 Konzerten, davon über 150 gratis und Open Air, sind die FrancoFolies 2011 in Montréal gestern zu Ende gegangen. Auch die zweite Hälfte brachte einige Entdeckungen, hier sind insbesondere die québecer Rockerin Alecka und die Singer-Songwriterin Caroline D’été. Einziges besuchtes Innenkonzert war in der zweiten Hälfte Grand Corps Malade, ein zwar ordentliches bis gutes Konzert – aber keines, das auch nur annäherend mit den Erlebnissen bei Éric Lapointe oder gar Marie-Élaine Thibert mithalten konnte. Spaß hat es auf jeden Fall gemacht und eines ist auch sicher: Das waren nicht die letzten FrancoFolies, auf denen u-kult.de live vor Ort war.

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Francofolies: Halbzeit

von Matthias Pohlmann am 16. Juni 2011kommentieren

Les FrancoFolies de MontréalEs ist das weltgrößte Festival frankophoner Musik, les FrancoFolies de Montréal. Über 250 Konzerte, davon über 150 Konzerte open air und gratis, dazu ein Stelldichein der Stars aller möglichen Musikstile innerhalb der Frankophonie. Gestern war Halbzeit – u-kult.de ist erstmals vor Ort und konnte jede Menge Eindrücke sammeln – sowohl von den “Bezahlkonzerten” drinnen wie auch von den Gratiskonzerten draußen. Bis auf zwei Abende war das Wetter auch “mehr als perfekt” – und so zog das Festival die Besucher in Scharen an. Mit einem Paukenschlag deluxe – einem Konzert des québecer Rockers Éric Lapointe begannen die Saalkonzerte für u-kult.de und eigentlich war da schon klar, dass dieses Konzert kaum zu überbieten sein würde. Wie man sich doch täuschen kann – denn dann kam Marie-Élaine Thibert und stellte alles Dagewesene in den Schatten. Eine Halbzeitbilanz. Den ganzen Artikel lesen »

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