Archive for November, 2006

Bild: Photocase.comGewaltspiele. Die große Mehrheit der Deutschen (72 Prozent) hält “Killerspiele” für mitverantwortlich für die zunehmende Gewalt an Schulen. 26 Prozent sahen keinen Zusammenhang, das ergab eine Umfrage des “Stern”. Mehr als die Hälfte der Bundesbürger befürwortet ein Verbot von Gewalt-Computerspielen.

Die große Mehrheit der Bundesbürger ist der Meinung, dass “Killerspiele”, wie sie auch der Amokläufer von Emsdetten nutzte, für die zunehmende Gewalt an Schulen mitverantwortlich sind. In einer Umfrage für das Hamburger Magazin stern teilten 72 Prozent der Befragten diese Ansicht. 26 Prozent sehen keinen Zusammenhang zwischen diesen Computerspielen, bei denen das Töten von Menschen oder anderen Spielfiguren simuliert wird, und der Gewaltspirale an den Schulen. Dem Vorstoß Niedersachsens und Bayerns, die PC-”Killerspiele” verbieten wollen, schlossen sich in der Umfrage 59 Prozent der Bürger an. 39 Prozent halten nichts davon, den Verkauf dieser Spiele zu untersagen.

Wilsberg: Münsteraner Dickschädel ermittelt

von Matthias Pohlmann am 30. November 2006
Wilsberg - dickschädliger geht es kaum. © ZDFSerienvorstellung “Wilsberg”. Mit der im Rahmen des “Samstagskrimis im ZDF” ausgestrahlten Serie beweist das ZDF, dass man auch in Mainz durchaus in der Lage ist, ansprechende Krimiunterhaltung zu produzieren. Wir haben uns die Serie angesehen.

::Rezension der Folge “Tod auf Rezept” Read the rest of this entry »

Science-Fiction-Treff im Ruhrgebiet

von Matthias Pohlmann am 29. November 2006

Quelle: pixelquelle.deListen To The Universe. Die Kuppel des Radoms der Sternwarte Bochum bietet am 1. Dezember 2006, ab 19 Uhr das passende Ambiente, wenn Autoren und Wissenschaftler ihrem Publikum mit teilweise preisgekrönten Kurzgeschichten, faszinierenden Bildern und Geräuschen aus dem All und stets interessanten Präsentationen zeigen, wie interessant Science, Fiction und Sciencefiction sein können.

Am 1. Dezember 2006 ist es soweit: Um 19 Uhr treffen sich Freunde und Fans von Sciencefiction in all ihren Arten das erste Mal an einem inspirierenden Ort.

Die Kuppel des Radoms der Sternwarte Bochum bietet das passende Ambiente, wenn Autoren und Wissenschaftler unter einer riesigen Weltraum-Antenne und dem Motto „Listen to the Universe“ ihrem Publikum mit teilweise preisgekrönten Kurzgeschichten, faszinierenden Bildern und Geräuschen aus dem All und manchmal witzigen, aber stets interessanten Präsentationen zeigen, wie interessant Science, Fiction und Sciencefiction sein können.

Der SF-Treff richtet sich an Fans und Interessierte aus jedem Feld des Genres. Ob Literatur oder TV, ob Stanislav Lem oder „Star Trek“, ob Wissenschafts- oder Fiktionsfreund – für jedermann und –frau wird etwas geboten. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt und durch räumliche und zeitliche Trennung der einzelnen Programmpunkte sind dem Fachgespräch wie dem Small Talk keine Grenzen gesetzt.

Termin: 1.12.2006, ab 19 Uhr

Ort: Sternwarte Bochum

Blankensteiner Str 200a

44797 Bochum

Eintritt: frei (Verzehr auf eigene Rechnung)

Kontakt-Informationen:

Internet: www.sf-treff.de

Kontakt SF-Treff: Mike Hillenbrand

hillenbrand@corona-magazine.de

Tel. (0208) 78 21 627

Internet: www.sternwarte-bochum.de

Kontakt Sternwarte: Nicole Sehrig

info@iuz-bochum.de

Tel. (0234) 4 77 11

Das Programm des SF-Treffs

vom 01. Dezember 2006:

Einlass: 18 Uhr 30

Beginn: 19 Uhr

19 Uhr: Lesung mit Multimedia-Anteilen

Frank Hebben: „Fromme Küchengeräte“ & „Boah, ey, datt wird teuer!“ (im Duett mit Uwe Post)
Uwe Post: „edead.com“ (ausgezeichnet mit dem William Volz Award 2006)
Thorsten Küper: „Neum“ (Auszug)

Anschließend: Pause

(Verzehr von Speisen & Getränken während der ganzen Veranstaltung möglich)

20 Uhr 30: Lesung

Niklas Peinecke: „Ding und Tank-Mädchen“ (2. Platz im Story-Wettbewerb „Masken“ des Corona Magazines)


21 Uhr: Lesung mit Gespräch

Mike Hillenbrand: „Dies sind die Abenteuer… – 40 Jahre STAR TREK“ (Auszug)


21 Uhr 30: Lesung

Achim Hiltrop: „Rettungskreuzer Ikarus“ (Auszug)


22 Uhr: Multimedia-Präsentation

Thilo Elsner (Direktor der Sternwarte Bochum) & Dipl.-Ing. Nicole Sehrig M.A.:
„Listen to the Universe“ – Bilder & Geräusche aus dem All

Ende: offen

 

 

Über die Autoren:

Frank Hebben

Frank Hebben, 1975 in Neuss geboren. Werbetexter und Student der Germanistik/Philosophie. Lebt in Düsseldorf zwischen Kunst und Chaos. Wenn er nicht gerade an frischen Kurzgeschichten tüftelt, kocht er innovative Schlemmergerichte (Steak mit Steak) oder streicht seine Raufasertapete wahlweise sonnengelb oder blutrot – je nach Gemütsverfassung. Diverse Veröffentlichungen in der C’T, in NOVA, Space View, ALIEN CONTACT und weiteren Anthologien. März 2006: Nominierung seiner Geschichte „Memories“ für den „Deutschen Science Fiction Preis“. Homepage: www.neonrauschen.de


Uwe Post

Jahrgang 1968, Physiker, Astronom, Journalist, Software-Entwickler, Autor, Filmemacher und Fotograf, wohnt in Gelsenkirchen, hat ein Diplom in Physik und Astronomie, arbeitete früher als Journalist und ist nunmehr Software-Entwickler im Gelsenkirchener Wissenschaftspark. Er schreibt seit knapp 20 Jahren und organisiert Lesungen von kurzgeschichten.de, wo er die SF-Rubrik moderiert. Diverse Kurzgeschichten veröffentlicht u.a. in c´t, NOVA und Pandaimonion. Nebenbei dreht Uwe Post experimentelle Kurzfilme. Er wurde für seine humorige Kurzgeschichte „edead.com“ in diesem Herbst mit dem „William Volz Award“ ausgezeichnet. Web: www.upcenter.de


Thorsten Küper

Thorsten Küper, Jahrgang 69. Physiker, arbeitet als Lehrer in Herne, hat trotz seines Berufes aber nicht das Interesse an wirklich spannenden Themen verloren. Küper schreibt Kurz-geschichten, die im Computermagazin „c`t“, in „Alien Contact“, „Nova“, der Reihe „Visionen“, sowie in verschiedenen Anthologien veröf-fentlicht wurden. Dafür hat er bisher insgesamt neun Nominierungen für den Deutschen Science Fiction Preis und den Kurt Lasswitz Preis eingeheimst. Auf seiner Homepage veröffentlicht er regelmäßig neue Buch- und Filmkritiken. Seine Begeisterung für Filme geht soweit, dass er gemeinsam mit dem Thunderbolt Video Projekt eigene Kurzfilme dreht. Ausschnitte davon oder auch ganze Videos kann man auf seiner Homepage www.sublevel12.de sehen.

Niklas Peinecke

Niklas Peinecke, Jahrgang 1975, begann im Alter von vier Jahren, SF-Comics zu zeichnen, hat es dabei jedoch nie weit gebracht. 2005 wechselte er dann in die schreibende Zunft. Seine Geschichten sind unter anderem im Nova-Magazin und im Wurdack-Verlag erschienen. Er lebt mit seiner Familie in Hannover.

Mike Hillenbrand

Mike Hillenbrand, Jahrgang 1972, lebt mit Frau und Kindern in Mülheim an der Ruhr, ist Herausgeber des Online-Newsletter „Corona Magazine“ (www.corona-magazine.de) und Autor mehrerer Sachbücher. In seinem jüngsten Buch „Dies sind die Abenteuer… – 40 Jahre Star Trek“, das er zusammen mit dem Münchener Thomas Höhl geschrieben hat, wirft Hillenbrand einen liebevollen und manchmal auch privaten Blick auf die vergangenen 40 Jahre des größten TV-Franchise des Genres. Der ehemalige Radiomoderator, der für seine SF-Internetradioprojekte 2x den deutschen Phantastik-Preis in Empfang nahm, ist hauptberuflich Vertriebsleiter in einem IT-Unternehmen und nutzt lange Hotel-Abende zum Schreiben von Artikeln für zahlreiche Online- und Printmagazine.

Achim Hiltrop

Achim Hiltrop (Jahrgang 1971) lebt in Essen und ist als kaufmännischer Angestellter in der chemischen Industrie tätig. Er ist verheiratet, hat eine kleine Tochter und beschäftigt sich in seiner freien Zeit hauptsächlich mit seiner ständig wachsenden Star-Wars-Sammlung. Daneben gehören Musik und Filmgeschichte zu seinen Hauptinteressen. Neben der Space Opera “Die Gallagher-Chroniken” (www.clou-gallagher.de) hat Achim Hiltrop u. a. auch die Online-Mysteryserie “Colin Mirth” sowie mehrere Abenteuer innerhalb der Romanreihe “Rettungskreuzer Ikarus” verfaßt.

Weitere Infos unter:

SF-Treff –

Der SF-Stammtisch-Ruhr

www.sf-treff.de

Teichblick I: Wenn alle Sieger sind

von Matthias Pohlmann am 29. November 2006

Teichblick: US-Quoten bei u-kult.deUS-Fernsehmarkt. Der erste richtig wichtige Monat der US-Fernsehsaison geht zu Ende – und wenig überraschend präsentieren sich alle Networks irgendwie als Sieger. Doch abseits aller PR gibt es durchaus Erfolge zu vermelden, vor allem für das Network abc mit seinen Serien “Grey’s Anatomy” und “Desperate Housewives”. Wir haben genau hingesehen. Read the rest of this entry »

Craig I vor Brosnan I

von Matthias Pohlmann am 28. November 2006

Casino Royale hat Goldeneye schon einmal überholt. © 2006 Sony Pictures Releasing GmbHJames Bond. Die guten Vorzeichen haben nicht getrogen – nach dem Startwochenende ist der erste “James Bond”-Film mit Daniel Craig in der Hauptrolle auf Rekordkurs. Da er aber nur um Haaresbreite vor den bisherigen Rekordhaltern in Sachen Einspielergebnis und Besucherzahl liegt, bleibt offen, ob es der erfolgreichste Bond aller Zeiten wird.

“Casino Royale”, der erste James-Bond-Film mit Daniel Craig in der Hauptrolle konnte am Startwochenende in Deutschland genau 1.334.947 Besucher anlocken. Damit lag er genau 4270 Zuschauer über dem Ergebnis von “Goldeneye”, dem ersten James-Bond-Film mit Pierce Brosnan und bisherigen Bond-internen Rekordhalter, der 1995 1.330.677 Besucher am Startwochenende in die Kinos locken konnte.

Wie auch schon in Großbritannien, erreichte “Casino Royale” damit einen Marktanteil von fast zwei Dritteln am vergangenen Wochenende – von drei verkauften Kinokarten gingen also knapp zwei für Vorstellungen von “Casino Royale” über die Theken.

Mit gut 9,8 Millionen Euro Einspielergebnis in Deutschland am Startwochenende lag “Casino Royale” auch klar vor dem bisher kommerziell erfolgreichsten Startwochenende eines Bondfilms – dies gelang “Stirb an einem anderen Tag” 2002 mit knapp 8,9 Millionen Euro. Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Eintrittspreise für Kinobesuche – vor allem am Wochenende – heute meist höher liegen als 2002.

Das Paradies für Serien- und Sportfans

von Matthias Pohlmann am 27. November 2006

Service@u-kult.deDigitales Fernsehen. Bald sollen 1000 Kanäle im digitalen Kabel zu empfangen sein. Viele davon frei empfangbar – einige davon sehr nützlich. So spart einem der Empfang von ORF 1 und SF zwei mal eben das Premiere-Abonnement, denn das Sport- und Serienportfolio der staatlichen Sender unserer Nachbarn kann sich sehr gut sehen lassen. Wir haben reingeschaut Read the rest of this entry »

James Bond Begins

von Matthias Pohlmann am 24. November 2006

© 2006 Sony Pictures Releasing GmbHNeuanfang. Mit “Batman Begins” kam ein Neuanfang für die Batman-Reihe, was bei Vielen sehr gut ankam. Und nun also ein “Reset” für James Bond: Neuer Hauptdarsteller, neue Art von Bond-Girl und auf einmal wieder mit Action im Dienste der Geschichte und nicht als Selbstzweck. Außerdem ist der neue Bond deutlich härter. Und er ist auch deutlich weicher.

 

 

Read the rest of this entry »

James Bond: Guter Start in Deutschland

von David Meiländer am 24. November 2006

Casino Royale mit einem guten Start in Deutschland, © 2006 Sony Pictures Releasing GmbHBesucherzahlen. “Casino Royale” ist in Deutschland verhältnismäßig erfolgreich gestartet. 160.000 Zuschauer sahen ihn am Donnerstag in den Kinos, das sind immerhin ein paar tausend mehr als bei “Das Parfüm” oder “Deutschland ein Sommermärchen”. Ob der Film “Goldeneye” und “Stirb an einem anderen Tag” mit Pierce Brosnan schlagen kann, ist noch völlig offen.

“Casino Royale” ist in Deutschland verhältnismäßig gut gestartet. Der Branchendienst “Media Control” verzeichnete am Donnerstag annähernd 160.000 Zuschauer, kein anderer Film wurde an diesem Tag öfter gesehen.

Der neue “James Bond” übertrifft außerdem die Starts anderer diesjähriger Leinwanderfolge, wie “Das Parfüm” mit 146.000 und “Deutschland ein Sommermärchen” mit 150.000 Besuchern.

Man darf gespannt sein, ob der neueste Thriller die Besucherzahlen seiner Bond-Vorgänger am Startwochenende übertreffen konnte. Die Premiere von Pierce Brosnan als Doppel-Null-Agent in “James Bond – Goldeneye” sahen 1991 knapp 1,35 Millionen Kino-Gänger. Für Brosnans letzten Auftritt als 007 in “Stirb an einem anderen Tag” lösten imJahr 2002 1,29 Millionen Cineasten ein Ticket

 

USA-Ergebnis: Solide und ohne große Überraschungen

von David Meiländer am 21. November 2006

© 2006 Sony Pictures Releasing GmbHJames Bond. Wie gut ein Film abgeschnitten hat, hängt immer damit zusammen, mit was man ihn vergleicht. Denn trotz aller Jubelschreie: Ein wirtschaftlicher Blockbuster war “James Bond” nie, jedenfalls nicht im Vergleich zu Kassenschlagern wie “Fluch der Karibik”. Auch “Casino Royale” kommt wohl nur auf einen Platz in den hinteren Reihen.

Das wichtigste zuerst: James Bond ist profitabel. Mehr als eine Milliarde US-Dollar hat die Serie bis heute eingespielt. Verteilt auf 22 Filme sind das zwar nur 50 Millionen pro Stück – angesichts verschwindend geringer Produktionsbudgets in der Vergangenheit aber durchaus ein lukrativer Betrag. Auch der moderne James Bond, der von Spezialeffekten und aufwendigen Sets aufgemotzt wird, bringt den Filmstudios eine Menge Geld. Der letzte Film mit Pierce Brosnan vor zwei Jahren spielte weltweit über 400 Millionen Dollar ein, knapp 150 Millionen hatte er gekostet.

Das ist solide, aber angesichts großer Blockbuster wie „Fluch der Karibik II“ in diesem Jahr keine Sensation. Der Piratenfilm konnte am ersten Wochenende allein in den USA über 130 Millionen Dollar einspielen, insgesamt kam er weltweit auf eine Milliarde. Mit einem Film konnten die Produzenten fast genauso viel im Kino einspielen, wie die Bond-Macher mit dem gesamten Franchise.

Wie erfolgreich ein Film ist, hängt also immer davon ab, mit wem man ihn vergleicht. Mit seinen 80 Millionen Dollar weltweitem Einspielergebnis braucht sich der Film nicht zu verstecken. Das ist zwar nur knapp die Hälfte des Produktionsbudgets, doch nur Weltuntergang oder ein weltweiter Stromausfall könnte noch verhindern, dass auch Daniel Craig mit Profit nach Hause geht. Mehr als zwei Drittel der Einnahmen macht James Bond außerhalb der USA und da ist der Film noch nicht überall angelaufen.

© 2006 Sony Pictures Releasing GmbHIn Amerika jedoch könnte der Film zum Flop werden. Ein solcher ist immer dann erreicht, wenn das Produktionsbudget nicht in den USA verdient werden konnte. Nimmt man eine alte statistische Regel zur Hand, dann wird das Daniel Craig in diesem Jahr nicht gelingen. 40 Millionen spielte der Film am ersten Wochenende ein, in der Regel macht das etwa ein Drittel des Gesamteinspielergebnisses in den USA aus. Das wären 120 Millionen – knapp 30 Millionen zu wenig, um die Produktionskosten des Films zu decken.

Doch den Erfolg definiert man auch hier über den Vergleich. Mit 120 Millionen Dollar daheim in Amerika wäre „Casino Royale“ immerhin noch auf Platz vier der US-Charts der besten Bond-Filme und das noch vor dem übermäßig gehypten „Goldeneye“. Mit den wahrscheinlichen 280 Millionen Dollar, die wahrscheinlich noch von Übersee hinzu kämen, könnte sich Daniel Craig durchaus zufrieden zeigen, auch wenn er damit seinen Vorgänger Pierce Brosnan nicht überholt hätte, der in den wirtschaftlich erfolgreichsten Bond-Filmen mitgespielt hatte.

Wer sich für weitere Informationen rund um den neusten James-Bond-Film sowie um dessen Vorgänger interessiert, dem sei “Cinema TV” auf Tele 5 am Mittwoch, 22. November 2006 um 22:05 Uhr empfohlen.

Wovor sich Stephen King fürchtet

von David Meiländer am 20. November 2006

Stern.de. Bild: u-Kult.de ScreenshotLiteratur. Stephen King genießt den Ruf als einer der härtesten Horror-Autoren der Welt, andere bezeichnen ihn als Philosophen. Wer so Schreckliches schreibt, könnte man denken, den kann nichts mehr schocken. Falsch gedacht. Stephen King hat durchaus eine Schwachstelle. Im Interview mit dem Wochenmagazin “Stern” bekannte der Autor: “Bush hat mich das Fürchten gelehrt.”

Horror-Autor Stephen King begrüßt die politische Wende in den USA. “Das Unheimlichste in meinem Leben war bis gerade George W. Bush. Ich bin unglaublich erleichtert, seitdem ich vom Ausgang der Kongresswahlen erfahren habe und noch mehr, seit ich vom Rücktritt des Verteidigungsministers Donald Rumsfeld weiß”, sagt King im Interview mit stern.de der Online-Ausgabe des Hamburger Magazins stern. Über den US-Präsidenten sagt King weiter: “Der kindische Glaube von Bush an seine Gottgesandtheit – das hat mich wirklich das Fürchten gelehrt.”

King gab das Interview im Rahmen der Präsentation seines neuen Romans “Love” in London. Der Bestseller-Autor sagte, “Love” sei das beste Buch, das er jemals geschrieben habe: “Es kommt direkt aus meiner Seele.” Zugleich bekannte er sich zu dem Einfluss seiner Frau Tabitha auf seine schriftstellerische Tätigkeit. “Meine Frau ist eine Art Architektin für einige meiner Bücher”, so King.

Stephen King, 59, ist einer der erfolgreichsten Autoren der Welt. Unter anderem wurden seine Romane und “Carrie” und “Shining” von Hollywood verfilmt. King lebt mit seiner Frau, der Schriftstellerin Tabitha King, in Bangor, US-Bundesstaat Maine.

Das vollständige Interview gibt es hier: www.stern.de/king

VIDEO

TAG CLOUD

© 2006-2011 u-kult.de, das Internetfeuilleton | powered by WordPress