“Jazz ohne Stress” heißt eine dienstägliche Veranstaltungsreihe im Freiburger Gasthaus “Waldsee“. Oftmals sind dort Acts zu Gast, die kurz zuvor oder kurz danach auch im berühmten Basler Jazztempel “the bird´s eye jazz club” Auftritte haben oder hatten. So gilt das auch für “Schneeweiss und Rosenrot“, die sich gestern im “Waldsee” die Ehre gaben und dort zeigten, dass “Jazz ohne Stress” nicht etwa mit Dudelmusik gleichzusetzen ist. Sonden – jedenfalls in diesem Fall – mit ganz viel Kreativität und ungewohnten Klängen und Klangfarben. Klangfarben deluxe also. Read the rest of this entry »
Archive for November, 2009
Klangfarben deluxe
Cléopâtre, Musical der Superlative
Am vergangenen Wochenende gastierte das Musical Cléopâtre – la dernière reine d’Egypte im Zénith in Strasbourg. Kurz vor dem Ende der Tournee durch Frankreich im Dezember (ab 14. Januar 2010 wird das Stück wieder fest in Paris zu sehen sein) gab es somit also auch für deutsche Musicalfans die Gelegenheit, das Ganze ohne allzu großen Anreiseweg anzusehen. Zu sehr fairen – in Frankreich üblichen – Preisen wurde ein Spektakel geboten, das sich vom normalen Musical in unseren Breiten kräftig abhebt. Und für die Hauptdarstellerin, Sofia Essaïdi, einen kräftigen Karriereschub bedeuten dürfte. Read the rest of this entry »
Bodo Wartke in Galaform
Seit Montag ist Bodo Wartkes CD „Ich denke, also sing´ ich – Live 2009“ im Handel. „Klavierkabarett in Reimkultur“ nennt er seinen Stil, was die Sache ziemlich genau trifft. Auch wenn die Kultur der Reime manchmal schmerzt. Aber das gehört mit zum Konzept – und sorgt wiederum für den ein oder anderen Lacher extra. Für jemanden, der Bodo Wartke hauptsächlich über die via Youtube erhältlichen Videos kennt, stellte sich vor dem Hören natürlich vor allem die Frage, wie ein Programm ohne „Meine neue Freundin“, „Claudia“, „Logik“ oder „Dodekakophonie“ funktioniert.
Nicht angekommen
Die Musicalproduktion Hair aus dem Staatstheater Kassel ist seit gestern ins Nationaltheater Mannheim “umgezogen”. Die gestrige Premiere war Grund genug, sich das Werk – mit größtenteils gleichem Ensemble und einigen Änderungen im Detail – erneut genauer anzusehen. Leider bleibt dabei aber festzuhalten, dass “Hair” in Mannheim (noch?) nicht (ganz) angekommen zu sein scheint, es einige berechtigte Unmutsbekundungen aus dem Publikum bereits während der Pause gab – das aber nicht wegen eines schlechten Ensembles.