Archiv der‘in concert & live’ Kategorie

Shy’m rockt Straßburg

von Matthias Pohlmann am 22. März 2012

Shy'm in Strasbourg - Foto: Matthias PohlmannVor mittlerweile sechs Jahren eroberte sie mit dem Titel „Femme de couleur“ die französischen Charts. Es folgten „Victoire“ und „Oublie-moi“ als weitere Singles aus dem Debütalbum „Mes fantasies“, das sich ebenfalls sehr gut verkaufte – über 230.000 mal. Die Rede ist von Shy’m. Entdeckt vom auch in Deutschland nicht ganz unbekannten Musiker K-Maro („Femme like you“) folgten zwei weitere äußerst erfolgreiche Alben – zuletzt „Prendre l´air“, das bisher nach absoluten Verkaufszahlen erfolgreichste Album Shy’ms. Mit einer Tournee aber ließ sie sich sehr viel Zeit – erst jetzt, 2012 (mit einem umjubelten Auftakt im Dezember 2011 im Zénith in Paris), ist es soweit. Am 19. März machte der Triumphzug Shy’ms durch Frankreich Halt im Zénith in Strasbourg – und sie zeigte, dass sie die auch nicht unbedingt als besonders heißblütig bekannten Elsässer zu begeistern vermag. Read the rest of this entry »

Liebe auf den ersten (Atem-)Zug

von Matthias Pohlmann am 21. März 2012

Ein Mädchen wie das Sternenbanner - Heike Vollmer (Sophie) und Sebastian Reich (Norman)Aller guten Dinge sind drei. Im Falle der „Komödie der Altstadt“ wäre wohl „aller glänzende Dinge“ die treffendere Wortwahl, denn mit „Ein Mädchen wie das Sternenbanner“ landet das jüngste Theater Freiburgs bereits den dritten Volltreffer in Folge. Eine wunderbar leichte – doch keineswegs flache – Komödie, sensationell gut gespielt von den drei Darstellern Heike Vollmer, Otto Beckmann und Sebastian Reich – Herz eines Theaterfans, was willst Du mehr? Und so lässt sich an Hand des dritten Stückes mittlerweile auch das Profil der  „Komödie der Altstadt“ erkennen.

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Komm doch gleich wieder!

von Matthias Pohlmann am 27. Februar 2012

Bleib doch zum Frühstück. Foto: J. A. HathNach dem furiosen Auftakt mit dem Eröffnungsstück ist nun also das Winterstück in der Komödie der Altstadt zu sehen. Die zweite Produktion in Freiburgs jüngstem Theater, heißt “Bleib doch zum Frühstück“, eine Komödie von Ray Cooney und Gene Stone. Und sorgt – wie schon das Eröffnungsstück “Cash – und ewig rauschen die Gelder” – für glänzende Augen im Publikum. Hinreißend inszeniert und gespielt kann zwar nach einem der gelungenen Theaterabende leider kein Besucher zum Frühstück bleiben (und dabei das Stück weitere Male genießen) – ein Wiederkommen zur nächstbesten Vorstellung aber nimmt man sich sofort vor.

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Neue Hair-Farbe

von Matthias Pohlmann am 28. November 2011

Tertia Botha in Hair in BonnNach Kassel und Mannheim nun also Bonn – die mittlerweile dritte Version des Musicals “Hair” auf Basis der Kasseler Inszenierung. Und es fällt schwer, bei dieser Bonner Version nicht ins Schwärmen zu geraten, denn das Musical hat sich seit der Kasseler Premiere entwickelt – und das gewiss nicht zum Schlechteren. Tertia Botha als Dionne bringt Gänsehaut-Feeling bei jeder Zeile, die sie singt und lässt die Skepsis derjenigen, die sich fragten, ob hier die Schuhe Judith Lefebers, die die Rolle in Kassel (und Mannheim) gesungen hatte, nicht zu groß sein könnten, schon nach den ersten Tönen des Musicals in schiere Begeisterung umschlagen. Dazu Maricel als Sheila – umwerfend greift hier zu kurz. Und nach dem Fiasko bei der Premiere in Mannheim auch eine Tontechnik, die den Darstellerinnen und Darstellern auf der Bühne gerecht wird. Read the rest of this entry »

Gelungener Auftakt

von Franziska Späth und Matthias Pohlmann am 2. November 2011

Cash - und ewig rauschen die Gelder in der Komödie der Altstadt in FreiburgIn diesen Tagen ein neues Theater zu eröffnen – dazu in Freiburg, das neben den städtischen Bühnen mit zahlreichen kleineren Bühnen bestückt ist – dazu bedarf es Mut. Und einer genauen Idee davon, was man will – kurzum: Man muss dazu seine “Nische” finden. Mit der “Komödie der Altstadt”, einem Boulevardtheater, hat Jörg Nadeschin den Sprung gewagt und ist seit vergangenen Freitag nun Teil der Theaterszene in Freiburg.. Zum Start (und bis Mitte Dezember) wurde “Cash – und ewig rauschen die Gelder”, eine Farce von Michael Cooney, gespielt – zum sicht- und hörbaren Genuss des anwesenden Premierenpublikums.

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Francofolies: Halbzeit

von Matthias Pohlmann am 16. Juni 2011

Les FrancoFolies de MontréalEs ist das weltgrößte Festival frankophoner Musik, les FrancoFolies de Montréal. Über 250 Konzerte, davon über 150 Konzerte open air und gratis, dazu ein Stelldichein der Stars aller möglichen Musikstile innerhalb der Frankophonie. Gestern war Halbzeit – u-kult.de ist erstmals vor Ort und konnte jede Menge Eindrücke sammeln – sowohl von den “Bezahlkonzerten” drinnen wie auch von den Gratiskonzerten draußen. Bis auf zwei Abende war das Wetter auch “mehr als perfekt” – und so zog das Festival die Besucher in Scharen an. Mit einem Paukenschlag deluxe – einem Konzert des québecer Rockers Éric Lapointe begannen die Saalkonzerte für u-kult.de und eigentlich war da schon klar, dass dieses Konzert kaum zu überbieten sein würde. Wie man sich doch täuschen kann – denn dann kam Marie-Élaine Thibert und stellte alles Dagewesene in den Schatten. Eine Halbzeitbilanz. Read the rest of this entry »

Auf dem Weg zum Megastar

von Matthias Pohlmann am 3. Januar 2011

Amel Bent live au Zénith de Paris, Foto: Matthias PohlmannEs gibt einige Meilensteine für eine Karriere als Musiker(in) in Frankreich. Das erste Album, logisch. (erreichte Amel Bent 2004), fast noch wichtiger – das zweite Album (veröffentlichte sie 2007). Die erste Platinauszeichnung (gab´s fürs erste Album gleich doppelt, für die beiden Nachfolger – bisher – jeweils einfach). Soweit, so parrallel zu unseren Breiten. Ein großer Meilenstein ist aber auch „das erste Olympia“ und „der erste Zénith“. Ersteres ist der „Konzerttempel“ schlechthin in Frankreich und fasst rund 2000 Zuschauer – im Mai 2010 war Amel Bent soweit, diesen Meilenstein zu erreichen. Und gerade mal ein halbes Jahr später war dann – zum Abschluss der Tournee – der erste Zénith de Paris dran (fasst ca. 7000 Zuschauer). Ein fantastisches Konzert wurde dort geboten – und aufgezeichnet, so dass Anfang 2011 mit der ersten Live-DVD (dem nächsten Meilenstein) zu rechnen ist.

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Wunder gibt es immer wieder – Glückwunsch Lena!

von Matthias Pohlmann am 30. Mai 2010

Lena Meyer-LandrutEin spannendes Finale ist zu Ende – and the winner is….. Leeenaaaaaaa! Lena hat also den Eurovision Song Contest 2010 für Deutschland gewonnen – Herzlichen Glückwunsch hierzu. “Silber” geht an maNga aus der Türkei, “Bronze” an Paula Seling und Ovi aus Rumänien – auch diesen beiden herzliche Glückwünsche. Die rote Laterne hingegen wurde dieses Jahr an Josh aus Großbritannien vergeben. Einen kleinen Skandal gabs auch – während des spanischen Auftritts hatte sich ein Fan auf die Bühne “geschlichen” und an der Choreografie “teilgenommen”. Er musste von der Security von der Bühne gebracht werden – und Spanien durfte am Ende ein Weiteres Mal ran. Ob es Einfluss aufs Ergebnis hatte? Wir werden es wohl eher nie erfahren…

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Eurovision Song Contest, “Poll Of Polls” und anderes

von Matthias Pohlmann am 29. Mai 2010

Eurovision Song Contest 2010Wie endet der Eurovision Song Contest? Wir haben dazu (nochmals aktualisiert) den Stand der Dinge bei OGAE, beim NDR, bei bwin und bei William Hill in eine “Poll Of Polls” eingerechnet. In den Einzelwerten zeigt sich dabei Einiges: So ist kurz vor Beginn der Veranstaltung der Vorsprung von Safura (Aserbaidschan) auf Lena kräftig zusammengeschmolzen (bei William Hill) oder sie ist mittlerweile sogar bereits knapp hinter Lena eingeordnet (bwin). Auf den hinteren Plätzen hat sich Großbritannien in den letzten Stunden bei William Hill kräftig nach oben gearbeitet (das bedeutet, es wurde auf Großbritannien gewettet), aus der Tiefe des Raumes ist Sofia Nizharadze aus Georgien bei OGAE plötzlich im Favoritenkreis dabei – und in den Wettbüros immerhin im gehobenen Mittelfeld angekommen. Read the rest of this entry »

Eurovision Song Contest: Finalvorschau (IV)

von u-kult.de Redaktion am 29. Mai 2010

Eurovision Song Contest 2010 - das FinaleDie letzten sieben Auftritte im Finale des Eurovision Song Contests 2010 haben es in sich – gleich vier der sieben Titel werden als potenzielle Kandidaten für einen Platz unter den ersten fünf gehandelt. Darunter mit Lena Meyer-Landrut auch der deutsche Beitrag – erstmals seit vielen Jahren. Aber eben auch Eva Rivas aus Armenien, die direkt vor Lena auf der Bühne stehen wird, Harel Skaat aus Israel sowie Chanée & N’evergreen aus Dänemark werden Chancen auf einen vorderen Platz eingeräumt, dazu kommt mit Filipa Azevedo aus Portugal eine Interpretin, die im Semifinale einen der stärksten Auftritte hinlegte und bei einer Wiederholung dieser Leistung auch nicht vollkommen außer Acht gelassen werden darf. Spannend wird es also auf jeden Fall – und am Ende des Abends werden wir dann auch wissen, ob David Meiländer mit seiner Skepsis in Bezug auf Lenas Chancen Recht behält – oder der Rest der u-kult.de-Redaktion, der sie zwar nicht auf Platz 1, wohl aber weit vorne sieht.

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