TV-Tipp

USFO: Talent-Überschuss?

Unser Star für OsloDie beiden „Aufgalopp-Shows“ zu „Unser Star für Oslo“ sind vorbei – und was bleibt, sind zehn Künstlerinnen und Künstler, die jede(r) auf ganz eigene und unverwechselbare Weise die Menschen zu berühren im Stande ist. Für das, was man gemeinhin von Castingshows in unseren Breiten gewohnt ist, mag das schon nach einem Überschuss an Talenten klingen, denn eines haben alle zehn, die noch im Rennen sind, Deutschland beim Eurovision Song Contest 2010 in Oslo zu vertreten, gemeinsam: Sie alle stecken alle bisherigen Sieger von DSDS locker in die Tasche. Deshalb ist „Unser Star für Oslo“ für Musikliebhaber schon jetzt ein Erfolg – und deshalb sollte dieses Mal auch in Deutschland machbar sein, was man ansonsten eher aus der Star Academy in Frankreich kennt: Dass am Ende nicht der Sieg Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg ist, sondern die Teilnahme (und ein „Möglichst-Weit-Vorstoßen“ im Wettbewerb) bereits ausreichen, um für einen kräftigen und nachhaltigen Karriereschub zu sorgen. So lässt sich auch noch niemand ausmachen, der oder die so weit vorne zu sehen wäre, dass man bereits von einer klaren Favoritenstellung sprechen könnte, auch wenn Lena Meyer-Landrut, Maria-Lisa Straßburg, Meri Voskanian, Leon Taylor und Christian Durstewitz nach den ersten beiden Shows vielleicht leicht vor den anderen zu sehen sind. Aber eben nur leicht – so leicht, dass sich das bereits am kommenden Dienstag wieder ändern kann.

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Glückwunsch dem Besten

Udo JürgensEin ganz Großer feiert am heutigen 30. September seinen 75. Geburtstag – Udo Jürgens. Grund genug für u-kult.de, ihm zu gratulieren – und die Gelegenheit zu nutzen, sein Werk an dieser Stelle ins (aus unserer Sicht) rechte Licht zur rücken. Denn eines ist Udo Jürgens auf keinen Fall: Eindimensional. Im Gegenteil: Kaum jemand in der deutschsprachigen (Populär)Musikszene hat auch nur annährend so viele verschiedene Facetten wie Udo Jürgens. Möge er vor allem noch lange gesund bleiben. Denn Udo – find ich gut!

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Eurovision Song Contest 2009, Finalvorschau (V)

Eurovision Song Contest 2009 in Moskau - das Finale - die VorschauNoch fünf Lieder im Eurovision Song Contest 2009 und dann war es das für dieses Jahr auch schon wieder. Fünf Songs, die es im Übrigen nicht unbedingt alle gebraucht hätte. Und wenn man alle 25 gehört und gesehen hat, dann fragt man sich schon, wie es möglich ist, dass weder Irland noch die Schweiz dieses Finale erreicht haben – mindestens zehn der Songs, die sich qualifiziert haben, sind deutlich schlechter. Und das macht Sorgen – denn schon in den jeweiligen Halbfinals hätten die Jurys diese beiden Songs ja durchwinken können, denn je einen Finalisten bestimmten die Jurys. Jetzt im Finale geht es dann sogar soweit, dass die Jurys 50% der Stimmen ausmachen. Allzuviel Vertrauensvorschuss haben die Jurys nach den beiden Halbfinals aber nicht mehr – ihre Existenzberechtigung muss erst nachgewiesen werden.

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Eurovision Song Contest 2009, Finalvorschau (IV)

Eurovision Song Contest 2009 in Moskau - das Finale - die VorschauDer vorletzte Block des Eurovision Song Contest 2009 steht an – und Deutschland greift (leider mit einem der schlechtesten Beiträge des Jahres) ins Geschehen ein. Schwer vorstellbar, dass sich „Miss Kiss Kiss Bang“ fürs Finale qualifiziert hätte, hätte Deutschland durchs Halbfinale gemusst. Mit „Geschmacksverirrung“ ist das Handeln der deutschen Verantwortlichen jedenfalls noch sehr freundlich umschrieben. Ein echtes Highlight hat dieser Block im Übrigen überhaupt nicht zu bieten – am Ehesten weiß noch der Beitrag aus Albanien – wiewohl Eurodance – zu gefallen. Und der wäre in den ersten drei Blöcken unter den schwächeren Beiträgen gewesen. Größtenteils hat der diesjährige Song Contest sein „Pulver“ unter den ersten 15 Startplätzen bereits verschossen – was jetzt kommt, kann man überspitzt auch als „Füllmaterial bis zur Abstimmung“ bezeichnen, auch wenn in diesem Block noch der (unverständlicherweise) große Favorit wartet.

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Eurovision Song Contest 2009, Finalvorschau (III)

Eurovision Song Contest 2009 in Moskau - das Finale - die VorschauDer Mittelblock des Eurovision Song Contest 2009 ist nochmals ein ziemlich starker Block – einzig Malta passt da nicht so ganz rein. Besonders freuen darf man sich hier auf die Auftritte aus Aserbaidschan (durchaus auch bei Buchmachern und Umfragen hoch gehandelt), Bosnien-Herzegowina (ebenfalls) und Estland (leider nicht so hoch gehandelt). Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre beginnt mit diesem Block auch die Phase der Songs, die vom Startplatz profitieren – insofern durchaus möglich, dass sich hierbei der spätere Sieger findet, auch wenn das angesichts der extremen Favoritenstellung Norwegens (leider) unwahrscheinlich erscheint. Aber hoffen darf man ja – und die Daumen drücken, dass es zumindest drei der Songs aus diesem Fünferblock möglichst weit nach vorne schaffen – hinter Frankreich, versteht sich, denn Patricia Kaas, so viel sei hier schon verraten, bleibt bei diesem Song Contest sowohl in Bezug auf ihr Lied als auch insgesamt als Künstlerin qualitativ ungeschlagen.

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Eurovision Song Contest 2009, Finalvorschau (II)

Eurovision Song Contest 2009 in Moskau - das Finale - die VorschauZweiter Fünferblock beim 54. Eurovision Song Contest. Und der beginnt mit einem der schönsten Songs des Contests, dem portugiesischen Beitrag. Zwar wahrscheinlich leider chancenlos, nichtsdestotrotz einer der Beiträge, warum sich auch der 54. Eurovision Song Contest anzusehen lohnt. Den griechischen Beitrag kennt man wie üblich schon, ohne ihn gesehen oder gehört zu haben, dazu kommt ein unverwechselbarer Song aus Armenien und der Gastgeber und „Titelverteidiger“ greift ins Rennen ein – es gibt schlechtere Fünferblöcke in diesem Jahr. Vor allem zum Ende hin wird es eher mau – mal schauen, ob das wenigstens dafür sorgt, dass der „Nachteil des frühen Starts“ für die guten Beiträge dieses Jahr nicht voll durchschlägt.

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Eurovision Song Contest 2009, Finalvorschau (I)

Eurovision Song Contest 2009, Vorschau aufs FinaleSamstag, 16. Mai 2009, 21:00 Uhr – der Eurovision Song Contest 2009 erreicht seinen Höhepunkt: das Finale. Musikalisch wird es ziemlich bunt werden – von der klassischen über die Balkan-Ballade bis zum Eurodance. Leider ohne den Schweizer Beitrag der „Lovebugs“, den die Jurys eigentlich hätten „retten“ müssen – so stellt sich schon die Frage nach der Existenzberechtigung der Jurys. Die Votingregeln fürs Finale wurden – wieder einmal – geändert, um den Verschwörungstheorien insbesondere der Deutschen den Wind aus den Segeln zu nehmen. Wie schon mehrfach angedeutet, wäre dieses Jahr allerdings alles andere als ein Platz unter den letzten fünf für Deutschland Anlass für Verschwörungstheorien – ob es so kommt? Wir werden es wissen – kurz vor Mitternacht am Samstag Abend.

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Mehr Qualität wagen: Life

Krimiserien gibt es derzeit im deutschen Fernsehen eigentlich genug. Und auch die Zahl der US-Krimiserien ist alles andere als gering. Dass VOX nach dem Ende von „Standoff“ erneut eine Krimiserie ins Programm nehmen würde, war dennoch abzusehen, schließlich heißen die beiden erfolgreichsten Programmfarben bei Vox „Kochen und Krimi“. Mit „Life“ hat der Sender aber nicht eine x-beliebige Ware von der Stange (wie die Kollegen von Sat.1 jetzt sonntags mit „The Mentalist“) auf den Mittwoch Abend gelegt, sondern wagt es, eine sehr intelligent gemachte und innovativ erzählte Serie auszustrahlen. Mit Hilfe von „Criminal Intent“ sollten die ersten Wochen der Serie in Bezug auf die Quoten eigentlich abgesichert sein – und im Laufe der Zeit sollte sich dann herumsprechen, dass VOX hier ein kleines Juwel im Programm hat. Wenn einem der Neustarts dieser Tage zu wünschen wäre, ein Quotenhit zu werden, so ist es nämlich „Life“.

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Charmanter Neuzugang

Anna und die Liebe © Sat.1, Screenshot u-kult.deSat.1 versucht es wieder einmal mit einer Telenovela. „Anna und die Liebe“ heißt der Versuch des Senders, an den Erfolg von „Verliebt in Berlin“ anzuknüpfen. Alleine der Versuch, die Zuschauer an „Verliebt in Berlin“ zu erinnern, dürfte dann auch erklären, warum die neue tägliche Serie in fast schon penetrantem Rosa beworben wird. Doch „Anna und die Liebe“ ist kein „Verliebt in Berlin 2“ – und das ist gut so. Denn Aufgüsse ehemaliger Erfolge sind ohnehin meist zum Scheitern verurteilt – sollte „AudL“ scheitern, liegt es jedenfalls nicht an der Qualität oder den beteiligten Personen.

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Sat.1 entführt die Zuschauer

…aber nur die, die sich auf 13 Folgen „Kidnapped“ einlassen wollen. Wie der Name der Serie schon sagt, ist bei dieser hochkarätig besetzten US-Produktion ein Entführungsfall der Aufhänger.  Es ist – in Unkenntnis der nach den heutigen zwei Episoden folgenden Handlungsstränge – aber eher unwahrscheinlich, dass es ausschließlich um diese Entführung gehen wird. Denn in den zwei ersten Folgen ist sehr viel angelegt, das Lust auf den Rest macht und den Zuschauer ungeduldig auf den Rest wartend vor dem Fernseher sitzen lässt.

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