Eurovision 2013

Tranzparenz, bitte – sofort!

Eurovision Song Contest 2013 - immer noch heiß diskutiertDass ein Eurovision Song Contest auch noch einige Tage nach dem Finale in großen Medien wie beispielsweise n-tv.de Schlagzeilen macht, teilweise (gestern nachmittag) gar zum Aufmacher taugt, ohne dass es einen deutschen Erfolg gibt, ist ungewöhnlich. Aber es ist in diesem Jahr passiert. Und es ist im konkreten Fall keine gute Sache, denn der Grund für die kontinuierliche Berichterstattung sind schwere Vorwürfe und schlechte Verlierer. Von gekauften Stimmen ist die Rede, ein Video kursiert, das dies angeblich untermauert – und davon dass „die Schwulen“ schuld am Ausscheiden eines Landes sind. Und es gibt äußerst merkwürdige Ergebnisse aus den Jurys. Das einzige was da hilft, ist: Tranzparenz. Und zwar schnell.

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Show: Großartig – Ergebnis: Mau

Emmelie De Forest, Siegerin des ESC 201339 Länder Europas waren gestern beim Eurovision Song Contest dazu aufgerufen, eine/n Nachfolger/in für Loreen mit ihrem Titel „Euphoria“ zu finden. Im Idealfall sollte dabei ein Lied gefunden werden, unter dem sich „ganz Europa versammeln“ kann, wie es einst ein Radiomoderator aus der Schweiz so schön formulierte. Gefunden wurde gestern bei dieser Suche Emmelie De Forest aus Dänemark mit ihrem Song „Only Teardrops“ – der deutsche Beitrag „Glorious“ von Cascada vermied nur knapp die „Bottom 5“ und kam als 21. ins Ziel. Ein Gesamtergebnis, das eher als „mau“ einzuordnen ist – und das auch einen halben Tag nach dem Ende der Veranstaltung noch heiß diskutiert wird. Aus ganz verschiedenen Gründen, jedenfalls aber nicht ganz zu Unrecht.

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Eurovision Song Contest 2013 – Finalvorschau (V)

Eurovision Song Contest 2013 in Malmö - die große Finalvorschau(Mit) das Beste zum Schluss. Zlata Ognevich darf dann kurz vor Ende der Show endlich ihr „Gravity“ singen und wir hoffen natürlich, dass sie mit der Startnummer 22 das gleiche Glück hat wie Lena vor drei Jahren. Ansonsten haben wir noch Italien im Angebot, ebenso Irland und Georgien, die Spaßvögel aus Griechenland – und mit Margaret Berger aus Norwegen die Frau, die seit Anfang Mai den größten Sprung nach vorn bei den Wettquoten gemacht hat und sich nach Ansicht der Wettenden mit Zlata und Emmelie De Forest um den Sieg streiten wird. Mal sehen, ob die Wettquoten beim Finale genauso daneben liegen wie bei den Halbfinals. Dagegen hätten wir wenig einzuwenden… Sehr wenig.

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Eurovision Song Contest 2013 – Finalvorschau (IV)

Eurovision Song Contest 2013 in Malmö - die große FinalvorschauDie große Favoritin, von der wir immer noch nicht so Recht wissen, warum sie das ist, greift nun ins Rennen ein. Damit wir uns hier nicht missverstehen, Emmelie De Forest ist süß. Und hat auch durchaus eine schöne Stimme (die Reihenfolge ist hier nicht ganz zufällig gewählt). Aber weder ist ihr Song irgendwie besonders noch die Präsentation. Da war Loreens Auftritt vor einem Jahr doch ein ganz anderes Kaliber. Klar, schon angesichts der vielen zu erwartenden Stimmen aus Skandinavien wird sie nicht ganz hinten landen – aber ob das für Platz 1 reicht? Noch hoffen wir, dass dem nicht so sein wird. Die deutlich interessanteren Ungarn sind übrigens auch in diesem Block – dazu der Gastgeber Schweden, Island und Aserbaidschan.

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Eurovision Song Contest 2013 – Finalvorschau (III)

Eurovision Song Contest 2013 in Malmö - die große FinalvorschauDritter Teil des Eurovision Song Contests – Deutschland greift in den Contest ein. Zu Cascadas Titel haben wir unsere Meinung ja bereits deutlich gesagt – wir hoffen nur, dass es auch bei diesem Eurovision Song Contest noch ein ganz klein wenig Gerechtigkeit gibt und Anouks mutiger Beitrag „Birds“ in der Endabrechnung möglichst weit vor dem deutschen Beinahe-Plagiat steht. Dieser Block ist übrigens durchaus abwechslungsreich – von „Friseusen-Dance-Contest“ (Oliver Kalkofe) über unserer Ansicht nach nicht besonders gelungenen Rock aus Armenien zu besagtem bezaubernden Titel von Anouk. Danach der erste Opernsänger im Finale eines Eurovision Song Contests (Cezar) und Bonnie Tyler mit einem Schlaflied – äh, ihrem Eurovisionsbeitrag.

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Eurovision Song Contest 2013 – Finalvorschau (II)

Eurovision Song Contest 2013 in Malmö - die große FinalvorschauBraucht jemand eine Zigaretten- oder Toilettenpause? Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, denn im kommenden Fünferblock gibt´s zum Start Ohrenfolter und nach dem estnischen Beitrag dann eine hüftsteife Weißrussin, die sich für Shakira hält. Zehn Minuten also, in denen sich über weite Strecken so ziemlich jede andere Beschäftigung lohnt. Und danach kann man dann mit dem maltesischen und dem russischen Beitrag gefahrlos die Eurovisions-Session fortsetzen. Das nur als Tipp der u-kult.de-Redaktion zur Frustvermeidung. Wer allerdings gerne die Freak-Shows des DSDS-Castings schaut, der ist wiederum hier genau richtig und wird sich sofort „zu Hause fühlen“.

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Eurovision Song Contest 2013 – Finalvorschau (I)

Eurovision Song Contest 2013 in Malmö - die große FinalvorschauSamstag, 18. Mai 2013, 21.00 Uhr MESZ, ist es soweit: Das Finale des Eurovision Song Contest. Ein Drittel der Beiträge wurde bereits ausgesiebt – viele davon nicht unbedingt zu Recht, 26 Beiträge sind, ob verdient oder nicht, im Finale und einer davon wird irgendwann rund um Mitternacht auf Sonntag dann als Siegertitel feststehen. Wenn es nach uns geht, spielt gleich der allererste Titel des Abends ganz vorne mit – Amandine Bourgeois für Frankreich wurde vom schwedischen Fernsehen die undankbare Aufgabe übertragen, den Wettbewerbsteil des Abends zu eröffnen. Üblicherweise bedeutet Startplatz 1 eine Endplatzierung weit hinten – wir drücken alle verfügbaren Daumen, dass dem dieses Mal nicht so ist. Wir selbst werden für sie (also „01“) und für Zlata Ognevich („22“) abstimmen. 

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Kein guter Abend

Eröffnung des 2. HalbfinalesDas gestrige zweite Halbfinale des Eurovision Song Contest 2013 war aus ganz verschiedenen Perspektiven kein guter Abend. Dabei hatte es durchaus viel versprechend begonnen – mit einem richtig gut gemachten, interessanten und abwechslungsreichen Opening Act, einem „Tanzorchester“, bei dem verschiedene Tänzer Instrumente tanzten. Wermutstropfen dieser gelungenen Eröffnung war lediglich, dass man auch dabei vor Augen geführt bekam, dass beim Eurovision Song Contest nur noch wenig wirklich „live“ ist und das Allermeiste dessen, was man an einem solchen Abend sieht und hört, Playback ist. Insgesamt machte dieser Beginn aber viel Spaß – und es sollte sich heraus stellen, dass damit der Spaß für diesen Abend bereits weitgehend „erledigt“ war.

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Eurovision Song Contest 2013 – 2. Halbfinale, Teil 4

Eurovision Song Contest 2013 bei u-kult.deNoch fünf Songs, dann sind alle Halbfinalisten des Eurovision Song Contest vorgestellt – und im letzten Block verdient doch zumindest der norwegische Beitrag genauere Betrachtung, ist er doch nicht so schlecht, wie von manchen Kollegen aus Frankreich gemacht. Mit dem albanischen Beitrag haben wir hier spätestens auch das erste Opfer der traurigen Tatsache, dass nur die Gesangsparts live sind und alles Instrumentale vom Band kommt. In der Liveversion klang „Identitet“ nämlich gefühlt sieben Klassen besser als in der „Halb-Konserven-Version“.  Sehr gespannt sind wir darauf, wie sich der rumänische Beitrag schlagen wird – der immerhin den besten Startplatz des zweiten Halbfinals zugeschustert bekam….

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Eurovision Song Contest 2013 – 2. Halbfinale, Teil 3

Eurovision Song Contest 2013 bei u-kult.deIm dritten Block des zweiten Halbfinales ist dann ein sehr leises Highlight dabei – der Beitrag aus Ungarn. Mit dem wohl besten Beitrag seit Magdi Rusza im Jahr 2007 sind die Ungarn auf jeden Fall in der Qualitätsrangliste weit vorne mit dabei. Und eigentlich sollte dies ob der Jurys bereits reichen, um ins Finale einzuziehen. Alleine, auch beim Eurovision Song Contest gilt das, was man sonst über „Vor Gericht und auf hoher See“ sagt: Man ist in Gottes Hand. Warten wir es also einfach ab. Ansonsten bietet dieser Block griechische Spaßvögel und Balladen ohne den ganz großen Effekt…

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