Eurovision 2008

Eurovision Song Contest 2008, Nachlese

Eurovision Song Contest 2008Der Eurovision Song Contest 2008 brachte Vieles: Einen erwarteten Sieger (Russland), schiefe Töne (No Angels), keinerlei Selbstkritik (Schweiz, Deutschland) und vor allem eine äußerst seltsame Juryentscheidung im zweiten Halbfinale. Dazu ein Abstimmungverhalten, bei dem ein „Danke, Schweiz“ angebracht ist, waren die Top drei des Schweizer Publikums doch Serbien, Portugal und Albanien. Interessant auch, dass Russland in seinem Halbfinale noch hinter Griechenland und Armenien auf Rang drei lag. Und so gab es einige nette Randnotizen dieses Eurovision Song Contests, eines aber ist gleich geblieben: Die Teilnahme am Halbfinale ist Voraussetzung für einen Erfolg im Finale – den besten Platz der direkt fürs Finale qualifizierten Länder erreichte Serbien mit Rang sechs.

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Eurovision Song Contest 2008, finale Finalvorschau

Heute Abend 21:00 Uhr werden sich wieder mehrere Millionen Menschen in Europa (aber beispielsweise auch in Australien) vor dem Fernseher einfinden – es ist wieder einmel Eurovision Song Contest. 25 Songs haben es ins Finale geschafft – die u-kult.de-Redaktion hat vier Songs zusammen getragen, die in diesem Finale fehlen. Und für alle, die nur das Finale anschauen können, diese hier nochmals vorgestellt. Für alle, die sich während weniger schöner Beiträge des Finales ablenken wollen. Dazu haben wir die ein oder andere Rangliste eingebaut – denn was wäre der Eurovision Song Contest 2008 ohne Tipp- und Wunschlisten?

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Eurovision Song Contest 2008, Finale (V)

Eurovision Song Contest 2008, das FinaleZum Ausklang des Finales des Eurovision Song Contests 2008 beginnt der fünfte Block an Songs erst einmal mit dem griechischen Beitrag. Wer ihn noch nicht gehört hat, braucht sich keine Gedanken zu machen, man kennt ihn bereits. Macht aber nix, stören tut auch der x-te Aufguss nicht. Auch wenn Helena an dieser Stelle die bessere Wahl gewesen wäre – aber die steht ja nicht zur Wahl. Nach eine Comedy-Einlage kommen dann drei Schwergewichte: Zwei richtig gute Songs – und einer von Timbaland.

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Eurovision Song Contest 2008, Finale (IV)

Eurovision Song Contest 2008, das FinaleWillkommen im vierten Block – mit Favoriten. Für den ersten wie für den letzten Platz. Wer als Zuschauer des Finales des Eurovision Song Contests 2008 in diesem Block beispielsweise nach circa vier Minuten Getränke holen geht und kurz vor Ende des Blocks eventuellen menschlichen Bedürfnissen nachkommt, der macht nichts falsch – und erspart sich Ohrenschmerzen. Aber Vorsicht: Zwischendrin sollte man sich auf jeden Fall wieder vor dem Fernseher einfinden, sonst verpasst man das größte Spektakel des Finales – und einen der Favoriten der Buchmacher. Und das – obwohl es sich bei dem Song eigentlich um ganz normale Eurovisionsware handelt – durchaus zu Recht. Ani Lorak macht eben Spaß – mehr dazu bei der Besprechung ihres Songs.

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Eurovision Song Contest 2008, Finale (III)

Eurovision Song Contest 2008 - das FinaleDer Mittelblock des Eurovision Song Contest 2008 könnte repräsentativer für die Veranstaltung nicht sein, denn es ist so ziemlich alles dabei, was einen Song Contest ausmacht. Rock (dieses Mal aus der Türkei), Eurodance der 1990er, schwedischer Eurovisionspop(-dance) und die beiden Extreme: Eine der schönsten Balladen des Contests – und ein „Shanty“ aus Lettland, der so schlecht ist, dass es schon wieder gut ist, dass es im Finale dabei ist… Und dort nicht einmal das schlechteste Lied ist – wir erinnern uns: Aserbaidschan ist auch dabei – aber eben nicht in diesem Fünferblock.

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Eurovision Song Contest 2008, Finale (II)

Eurovision Song Contest 2008 - das FinaleZweiter Fünferblock beim 53. Eurovision Song Contest. Mit einem starken Schwerpunkt auf Qualifikanten aus dem ersten Halbfinale und einem so bunten Programm, dass nun wahrlich kaum vorstellbar ist, dass es allzuviele Leute geben könnte, die alle Songs in diesem Block mögen. Ebensowenig aber dürften allzu viele gar keinen der nun folgenden Songs mögen, die von (um es mit Simon Hyland zu sagen) „Mika-taken-too-far“ bis zu Hardrock aus Finnland reichen. Dazwischen dann reiner Folk und Folkpop – und ganz zum Schluss auch eine klassische Ballade – wenn auch die wohl qualitativ schwächste des Abends. Doch insgesamt also eigentlich alles, was einen Eurovisionsabend ausmacht.

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Eurovision Song Contest 2008, Finale (I)

Eurovision Song Contest 2008, FinaleSamstag, 24. Mai 2008, 21:00 Uhr – der Eurovision Song Contest 2008 erreicht seinen Höhepunkt: das Finale. Musikalisch wird es ziemlich bunt werden – von der klassischen über die Balkan-Ballade bis zum Eurodance und vom „Stahlbeton-Rock“ aus Finnland bis zur Straßenmusik-Folknummer aus Kroatien ist so ziemlich alles dabei. Rein stilistisch fehlt leider der bulgarische Elektro-Reggae-Beitrag – dieses Jahr scheinen Innovationen nicht auf besonders fruchtbaren Boden zu fallen. Falschsingen (es sei denn, absichtlich) auch nicht – und deshalb sind unsere Schweizer Nachbarn ebensowenig dabei wie die Weißrussen und Tschechen. Prognosen fürs Finale sind schwer, denn es gibt viele Unwägbarkeiten – mehr noch als in den vergangenen Jahren.

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ESC 2008, Zwischenbilanz

Eurovision Song Contest 2008 - die Halbfinals sind vorbeiNicht so schlimm, wie befürchtet, aber leider auch nicht so gut, wie es sein könnte wird nun das Finale des Eurovision Song Contests. Mit immerhin elf richtig guten Beiträgen, dazu einigen ordentlichen bis guten wird der Samstag Abend aller Voraussicht nach Spaß machen. Verantwortlich dafür ist insbesondere das zweite Halbfinale, das vom Niveau her um Längen vor dem ersten lag. Schade eigentlich, dass dieses zweite Halbfinale vom NDR ins Nachtprogramm verbannt wurde, denn das wäre wirklich Werbung für die Veranstaltung gewesen. Bösartig könnte man jetzt natürlich sagen: Ohne Deutschland läuft’s besser.
 

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Positive Überraschungen beim ESC

Moderatorenpaar des ESC (Bild aus dem ersten Halbfinale)Wenn man nur noch wenig erwartet, weil das erste Halbfinale niveauarm bis (Aserbaidschan) zum Erbrechen war, dann kommt anscheinend plötzlich eine positive Überraschung. Beim Eurovision Song Contest zeigte das zweite Halbfinale (abgesehen von der Schweiz, Tschechien, Weißrussland) zunächst mal eins: Sangeskunst.

Insbesondere die Beiträge aus Island, der Türkei, Zypern und der Ukraine machten so auf einmal einen viel besseren Eindruck als zuvor, der ohnehin schon starke Beitrag aus Albanien kam noch stärker an. Die Ukraine punktete darüber hinaus mit einer schlicht spektakulären Show, hier muss ich der Sängerin in vielerlei Hinsicht Abbitte leisten und hoffe dringend auf einen Finaleinzug (der Artikel entsteht als „work in progress“ während der Show und erscheint direkt nach dem letzten Beitrag).

Insgesamt zeigte sich nun, warum das zweite Halbfinale als stärker eingeschätzt wurde als das erste. Denn auch wenn beispielsweise „Wolves Of The Sea“ auch heute Abend nicht mein Lieblingsact werden wird, so muss man doch festhalten, dass das doch wenigstens shanty-sauber gesungen war. Von zumindest durchschnittlichen Stimmen. Und wäre sofern im ersten Halbfinale qualitativ relativ weit vorne gewesen.

Dass „Englisch“ einem Song nicht unbedingt gut tun muss, zeigte Ungarn – wie der schweizer Kommentator richtig anmerkte, ging so viel von der mysteriösen Schönheit des Songs verloren. Schade, denn eigentlich war das eine schöne (ungarische) Ballade gewesen – vorgetragen von einer der vielen starken Stimmen dieses Abends. Trotzdem bleibt der Beitrag ein „Wunschfinalist“.

Songs wie die aus Litauen oder Albanien waren qualitativ waren (abgesehen von der Liveversion des norwegischen Beitrages) im ersten Halbfinale nicht zu finden. Spannend wird sein, ob sich in qualitativ starkem Umfeld auch Trash durchsetzt – oder ob unter den vielen guten Beiträgen die Finalteilnehmer gefunden werden. In wenigen Minuten werden wir es wissen.

Meine persönlichen Wunschfinalisten nach den frischen Eindrücken des Abends übrigens: Türkei, Ukraine, Litauen, Albanien, Bulgarien, Dänermark, Ungarn, Mazedonien, Portugal sowie Zypern oder Island. Und abgesehen von der Schweiz, Tschechien und Weißrussland hab ich keinen Beitrag, der qualitativ auf keinen Fall ins Finale gehört.

Update 23:15 Uhr: Keiner der richtig schlechten Beiträge ist ins Finale gekommen – und immerhin sechs, die ich mir dort gewünscht hatte – eine deutlich bessere Ausbeute als im ersten Halbfinale. Eine Zwischenbilanz des Eurovision Song Contests kommt im Laufe des 23. Mai 2008, ehe ich für unsere große Finalvorschau den Stab weiter reiche.

Eurovision Song Contest 2008: Heute zweites Halbfinale

Die Moderatoren des Eurovision Song Contests 2008Heute steht das zweite Halbfinale des Eurovision Song Contest an – und damit der Teil der Veranstaltung, die man in Deutschland nur mit Satellitenempfang oder in Grenznähe (oder mit digitalem Kabel) live verfolgen kann.  Der NDR zeigt nämlich seine Wertschätzung für diese Veranstaltung – und ihr damit die kalte Schulter.

Ohnehin erwartet man in Deutschland ja anscheinend von den anderen Teilnehmerländern „endlich“ einmal wieder auf Platz 1 gewählt zu werden (und das Jahr für Jahr), zeigt diesen aber gerne, dass man sich für etwas Besseres hält: Sei es nach einem Contest, wenn der jeweilige Siegertitel niedergemacht wird und behauptet wird, der eigene Beitrag sei viel besser gewesen – oder sei es schon im Vorfeld des Contests. Während viele andere Nationen die nationalen Vorausscheidungen anderer Länder zeitversetzt zeigen, werden bei uns lieber deutsche Teilnehmer abgefeiert. Seltsam, denn genügend Sendezeit steht eigentlich zur Verfügung – und sei es in den Nächten – irgendwo auf NDR, ARD, EinsPlus, EinsFestival & Co würde sich sicher Platz finden, wenn man denn wollte.

Wie dem auch sei, wer in der glücklichen Lage ist, das Schweizer Fernsehen zu empfangen, kann ab 21:00 Uhr live auf SFzwei dem Song Contest folgen – es sind alle herzlich eingeladen, dann ihre Eindrücke mit denen von unserem Redakteur Stefan Zwieso zu vergleichen – dessen Beiträge zum zweiten Halbfinale finden Sie hier: Teil 1 (Island / Schweden / Türkei / Ukraine / Litauen), Teil 2 (Albanien / Schweiz / Tschechien / Weißrussland / Lettland), Teil 3 (Kroatien / Bulgarien / Dänemark / Georgien / Ungarn), Teil 4 (Malta / Zypern / Mazedonien / Portugal) .

Am Freitag wird dann eine –  um die Eindrücke aus den Halbfinals aktualisierte – Besprechung der Songs hier erscheinen, die das Finale erreicht haben.