Literatur. Stephen King genießt den Ruf als einer der härtesten Horror-Autoren der Welt, andere bezeichnen ihn als Philosophen. Wer so Schreckliches schreibt, könnte man denken, den kann nichts mehr schocken. Falsch gedacht. Stephen King hat durchaus eine Schwachstelle. Im Interview mit dem Wochenmagazin “Stern” bekannte der Autor: “Bush hat mich das Fürchten gelehrt.”
Horror-Autor Stephen King begrüßt die politische Wende in den USA. “Das Unheimlichste in meinem Leben war bis gerade George W. Bush. Ich bin unglaublich erleichtert, seitdem ich vom Ausgang der Kongresswahlen erfahren habe und noch mehr, seit ich vom Rücktritt des Verteidigungsministers Donald Rumsfeld weiß”, sagt King im Interview mit stern.de der Online-Ausgabe des Hamburger Magazins stern. Über den US-Präsidenten sagt King weiter: “Der kindische Glaube von Bush an seine Gottgesandtheit – das hat mich wirklich das Fürchten gelehrt.”
King gab das Interview im Rahmen der Präsentation seines neuen Romans “Love” in London. Der Bestseller-Autor sagte, “Love” sei das beste Buch, das er jemals geschrieben habe: “Es kommt direkt aus meiner Seele.” Zugleich bekannte er sich zu dem Einfluss seiner Frau Tabitha auf seine schriftstellerische Tätigkeit. “Meine Frau ist eine Art Architektin für einige meiner Bücher”, so King.
Stephen King, 59, ist einer der erfolgreichsten Autoren der Welt. Unter anderem wurden seine Romane und “Carrie” und “Shining” von Hollywood verfilmt. King lebt mit seiner Frau, der Schriftstellerin Tabitha King, in Bangor, US-Bundesstaat Maine.
Das vollständige Interview gibt es hier: www.stern.de/king