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	<title>u-kult.de, das Internetfeuilleton</title>
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		<title>Neue Hair-Farbe</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 18:41:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Pohlmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach Kassel und Mannheim nun also Bonn &#8211; die mittlerweile dritte Version des Musicals &#8220;Hair&#8221; auf Basis der Kasseler Inszenierung. Und es fällt schwer, bei dieser Bonner Version nicht ins Schwärmen zu geraten, denn das Musical hat sich seit der Kasseler Premiere entwickelt &#8211; und das gewiss nicht zum Schlechteren. Tertia Botha als Dionne bringt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><img style="float: left; margin: 2px;" title="Tertia Botha in Hair in Bonn" src="/media/bilder/Titel_DSC_0306.jpg" alt="Tertia Botha in Hair in Bonn" width="240" height="159" />Nach <a href="http://u-kult.de/blog/2009/01/27/auf-nach-kassel/" target="_blank">Kassel</a> und <a href="http://u-kult.de/blog/2009/11/08/nicht-angekommen/" target="_blank">Mannheim</a> nun also Bonn &#8211; die mittlerweile dritte Version des Musicals &#8220;<strong>Hair</strong>&#8221; auf Basis der Kasseler Inszenierung. Und es fällt schwer, bei dieser Bonner Version nicht ins Schwärmen zu geraten, denn das Musical hat sich seit der <a href="http://u-kult.de/blog/2009/01/27/auf-nach-kassel/" target="_blank">Kasseler Premiere</a> entwickelt &#8211; und das gewiss nicht zum Schlechteren. <strong>Tertia Botha</strong> als Dionne bringt Gänsehaut-Feeling bei jeder Zeile, die sie singt und lässt die Skepsis derjenigen, die sich fragten, ob hier die Schuhe Judith Lefebers, die die Rolle in Kassel (und Mannheim) gesungen hatte, nicht zu groß sein könnten, schon nach den ersten Tönen des Musicals in schiere Begeisterung umschlagen. Dazu <strong>Maricel</strong> als Sheila &#8211; umwerfend greift hier zu kurz. Und nach dem<a href="http://u-kult.de/blog/2009/11/08/nicht-angekommen/" target="_blank"> Fiasko bei der Premiere in Mannheim</a> auch eine Tontechnik, die den Darstellerinnen und Darstellern auf der Bühne gerecht wird.</em><span id="more-790"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ein drittes Mal also &#8220;Hair&#8221; à la Philipp Kochheim. Nach der Begeisterung für die Kasseler Version und der fast ausschließlich technisch bedingten Enttäuschung für die Version in Mannheim zeigt sich &#8220;Hair&#8221; in Bonn von seiner Schokoladenseite. Einige Wechsel im Cast haben dabei der Qualität des Musicals nicht geschadet, teilweise sie sogar verbessert.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier ist natürlich zuerst über Tertia Botha zu reden, die die Rolle der Dionne von Judith Lefeber übernommen hat. Und einfach war das bestimmt nicht, war doch Judith Lefeber schon der Star der Show gewesen. Tertia Botha zeigt aber vom Start weg, dass sie zwar eine andere Stimmfarbe als Judith Lefeber hat, diese aber keineswegs weniger zur Rolle der Dionne passt. Mit Tertia Botha als &#8220;Dionne&#8221; hat Hair einfach eine andere Farbe &#8211; sie passt aber perfekt auf die Rolle und schenkt den Zuschauern einen Gänsehautmoment am anderen. Sie allein wäre Grund genug, nach Bonn für &#8220;Hair&#8221; zu fahren.</p>
<p style="text-align: justify;"><img style="float: left; margin: 2px;" title="Maricel in &quot;Hair&quot; in Bonn" src="/media/bilder/maricel_DSC_0286.jpg" alt="Maricel in &quot;Hair&quot; in Bonn" width="240" height="159" />Das gilt nicht weniger für Maricel als Sheila. Mit ihrer unglaublich starken Bühnenpräsenz verschafft sie einem das Gefühl, die Rolle der Sheila sei im Vergleich zu früher ausgebaut worden. Dem ist aber gar nicht so, es ist &#8220;nur&#8221; das Charisma Maricels, das die Rolle größer scheinen lässt &#8211; da kann man nur alle verfügbaren Hüte ziehen. Und ist auch Tage nach der Vorstellung von ihrer Performance wie von der von Tertia Botha begeistert. Womit schon zwei starke Gründe für einen Besuch von &#8220;Hair&#8221; in Bonn sprechen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass mit Peggy Pollow als Jeannie die wohl perfekteste Besetzung für diese Rolle weiter dabei ist, spricht dann natürlich ebenso für die Bonner &#8220;Hair&#8221;-Version wie die Möglichkeit, Alvin Le-Bass und Christof Kaiser wieder sehen zu können. Markus Schneider macht einen Superjob als Claude Bukowsky, Carlo Ghiradelli zeigt wiederum einen umwerfenden Mr. Bukowsky und Tina Ajala als Chastity bzw. Mitglied der Supremes soll hier <img style="float: right; margin: 2px;" title="Peggy Pollow in &quot;Hair&quot; in Bonn" src="/media/bilder/peggy_DSC_0291.jpg" alt="Peggy Pollow in &quot;Hair&quot; in Bonn" width="240" height="159" />ebensowenig bei den Stärken der Bonner Version vergessen werden wie Miriam Cani als Cecila. Und dann wäre da noch die neue Chrissy, Kun Jing: Sie hat zwar nur einen Song als echte Lead-Stimme, zeigt da aber, was für eine unglaublich schöne Stimmfarbe sie hat. &#8220;Zum Niederknien&#8221;, so der Kommentar eines Nachbars. Und dem ist in Bezug auf Kun Jing wahrlich nichts hinzuzufügen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Band unter der Leitung von Michael Barfuß kommt druckvoll und mehr als überzeugend daher und gibt &#8220;Hair&#8221; den passenden Instrumentalrahmen. Die Gesamtinszenierung der &#8220;Kasseler Version&#8221; ist fast drei Jahre nach der dortigen Premiere natürlich nicht mehr en détail präsent, doch rein vom Gefühl her scheint es in Bonn noch ein wenig dynamischer und spritziger &#8211; kurzum ein wenig wie &#8220;neu gefärbt&#8221; &#8211; zuzugehen als einst in Kassel.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt erlebt man als Besucher des Musicals &#8220;Hair&#8221; in Bonn einen außergewöhnlich unterhaltsamen Abend, was das Publikum auch mit mehr als verdienten Standing Ovations belohnte. Wer es sich irgendwie einrichten kann, sollte &#8220;Hair&#8221; in Bonn besuchen. Denn &#8211; hier muss die Eingangsbemerkung korrigiert werden &#8211; es ist nicht schwer, hier nicht in Begeisterung zu verfallen, es ist praktisch unmöglich.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Spieltermine und Tickets gibt es<a href="http://www.theater-bonn.de/production.asp?ShowtimeID=1799" target="_blank"> hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gelungener Auftakt</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 08:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Späth und Matthias Pohlmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In diesen Tagen ein neues Theater zu eröffnen &#8211; dazu in Freiburg, das neben den städtischen Bühnen mit zahlreichen kleineren Bühnen bestückt ist &#8211; dazu bedarf es Mut. Und einer genauen Idee davon, was man will &#8211; kurzum: Man muss dazu seine &#8220;Nische&#8221; finden. Mit der &#8220;Komödie der Altstadt&#8221;, einem Boulevardtheater, hat Jörg Nadeschin den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><a title="Cash - und ewig rauschen die Gelder in der Komödie der Altstadt in Freiburg" href="http://u-kult.de/media/bilder/cash_gross.jpg" target="_blank"><img style="float: left; margin: 2px;" title="Cash - und ewig rauschen die Gelder in der Komödie der Altstadt in Freiburg" src="/media/bilder/cash.jpg" alt="Cash - und ewig rauschen die Gelder in der Komödie der Altstadt in Freiburg" width="240" height="159" /></a>In diesen Tagen ein neues Theater zu eröffnen &#8211; dazu in Freiburg, das neben den städtischen Bühnen mit zahlreichen kleineren Bühnen bestückt ist &#8211; dazu bedarf es Mut. Und einer genauen Idee davon, was man will &#8211; kurzum: Man muss dazu seine &#8220;Nische&#8221; finden. Mit der &#8220;Komödie der Altstadt&#8221;, einem Boulevardtheater, hat Jörg Nadeschin den Sprung gewagt und ist seit vergangenen Freitag nun Teil der Theaterszene in Freiburg.. Zum Start (und bis Mitte Dezember) wurde &#8220;Cash &#8211; und ewig rauschen die Gelder&#8221;, eine Farce von Michael Cooney, gespielt &#8211; zum sicht- und hörbaren Genuss des anwesenden Premierenpublikums.</em></p>
<p><span id="more-774"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Das Ambiente </li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><img style="float: left; margin: 2px;" title="Das Ambiente in der Komödie der Altstadt in Freiburg" src="/media/bilder/ambientekda.jpg" alt="Das Ambiente in der Komödie der Altstadt in Freiburg" width="240" height="159" />Wenn man ein neu eröffnetes Theater besucht, so ist das Ambiente des Theaters das Erste, auf das man achtet. Vor allem, wenn die Räumlichkeiten zuvor nicht von einem Theater bezogen waren. In den ehemals als Arztpraxis genutzten Räumen herrscht Rot als Farbe vor &#8211; sowohl als Tapete wie auch als Sitzfarbe und vermittelt einen gemütlichen Eindruck. Und auch wenn das Theater mit unter 150 Plätzen eher klein ist, so hat man nie das Gefühl, beengt zu sitzen, sondern kann es sich im wahrsten Sinne des Wortes bequem machen. Auch das, was baulich noch nicht ganz fertig ist, stört keineswegs das tolle Ambiente, in dem man sich sofort wohl fühlt. Zu diesem Wohlfühlen gehört übrigens auch, dass es erlaubt war, Getränke mit in den Zuschauerraum mitzunehmen. Ein nicht zu unterschätzender Gemütlichkeitsfaktor.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Das Stück</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"> &#8221;Cash &#8211; und ewig rauschen die Gelder&#8221; braucht einige Minuten Anlaufzeit, doch dann kommt das Stück mehr und mehr ins Rollen. Das Publikum konnte sich das Lachen bis zum Ende nicht mehr verkneifen und die Lacher werden bis zum Ende immer häufiger, lauter und gelöster. Die Geschichte eines Sozialschmarotzers, der sich bei einer Prüfung durch den Außendienst des Sozialamts mit jeder Ausrede tiefer in die Misere reitet und dadurch zu immer absurderen Geschichten greifen muss, unterhält einen nicht zuletzt dank eines großartig aufgelegten Ensembles, aus dem aber Jörg Nadeschdin als Norbert Hase und der brüllend komische Heinz Drenker als nicht übermäßig intelligenter Sozialamtsprüfer &#8220;Herr Kreuzer&#8221; nochmals heraus ragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Was für die einen möglicherweise zu spitz im Humor sein mag, ist für die anderen ein wahres Erlebnis. So mag auch der Humor von &#8220;Cash&#8221; für manchen aus der Mario-Barth-Klientel zu niveauvoll sein, für alle anderen ist ein Besuch in der &#8220;Komödie der Altstadt&#8221; aber sehr zu empfehlen. Darsteller, Beleuchtung und Akustik ergeben hier ein stimmiges Ganzes, das die Erwartungen an eine Farce perfekt zu erfüllen vermag. All das in einem &#8211; wie eingangs erwähnt &#8211; stilvollen und gemütlichen Ambiente ergibt eine runde Sache.</p>
<ul>
<li>Das Fazit</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><img style="float: left; margin: 2px;" title="Jörg Nadeschdin direkt vor der Premiere" src="/media/bilder/joerg_n.jpg" alt="Jörg Nadeschdin direkt vor der Premiere" width="240" height="159" />Ein Besuch von &#8220;Cash &#8211; und ewig rauschen die Gelder&#8221; kann hier nur wärmstens empfohlen werden. Und mit dem Gesamtkonzept scheint Jörg Nadeschdin auch eine Lücke im Freiburger Theaterangebot gefunden und geschlossen zu haben &#8211; bleibt zu hoffen, dass die Region Freiburg das erkennt und die &#8220;Komödie der Altstadt&#8221; schnell in ihr Herz aufnimmt. Das Premierenpublikum jedenfalls war, so schien es, im Sturm erobert. Chapeau!</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Cash- und ewig rauschen die Gelder&#8221; wird noch bis zum 12. Dezember in der Komödie der Altstadt gespielt. Weitere Informationen gibt es <a href="http://komoedie-der-altstadt.de/" target="_blank">auf deren Homepage</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wie die Kinder – eine Hommage an Coeur de Pirate</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 17:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Späth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[587.918 – so viele „Gefällt mir“ hat die kanadische Sängerin Béatrice Martin bereits auf Facebook. Nur als Vergleich: Die aktuell in Deutschland gefeierte Sängerin ZAZ, deren Hit „Je veux“ in den deutschen Charts rauf und runter gespielt wird, kommt nicht einmal auf die Hälfte an Klicks. Dennoch ist die Band im deutschen Sprachraum noch nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><img style="float: left; margin: 3px;" title="Coeur de Pirate" src="http://u-kult.de/media/bilder/cdp1.jpg" alt="Coeur de Pirate" width="240" height="180" />587.918 – so viele „Gefällt mir“ hat die kanadische Sängerin <strong>Béatrice Martin</strong> bereits auf Facebook. Nur als Vergleich: Die aktuell in Deutschland gefeierte Sängerin ZAZ, deren Hit „Je veux“ in den deutschen Charts rauf und runter gespielt wird, kommt nicht einmal auf die Hälfte an Klicks. Dennoch ist die Band im deutschen Sprachraum noch nicht allzu bekannt, obwohl sie mit ihrem ersten Album „<strong>Cœur de Pirate</strong>“ die frankophone Szene aufmischte und gleich dreifach Platin für ihr Album in Frankreich erhielt. Die charmante Sängerin ist inzwischen auf Festivals wie den „Francofolies de Montréal“ oder „Le Printemps de Bourge et les Eurockéennes“ zu einer festen Größe geworden. Ihre Lieder hatte sie zu allererst auf „myspace“ veröffentlicht, als sie kurz darauf das Label „Grosse Boîte“ unter Vertrag nahm. Heute feiert sie ihren 22. Geburtstag und wir sagen &#8220;Happy Birthday&#8221;.</em></p>
<p><span id="more-728"></span><strong> Comme les enfants</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der erste Hit gelang der sympathischen Kanadierin mit „Comme les enfants“. Auf eine wunderbar einfache Art und Weise singt sie vom Leben junger Erwachsener, die weiter am Kind-Sein festhalten möchten, um ihre Träume und Wünsche niemals aufgeben zu müssen. Ihre Musik klingt nach einer Art neuem Chanson, ruhig und melodisch, als könnte man sich einfach eine Geschichte vorsingen lassen. Eben, wie die Kinder. Daneben spielt auch immer wieder die erste große Liebe und die Enttäuschungen, die sie mit sich bringt, eine Rolle. Béatrice Martin beschränkt sich auf einfache Arrangements und gibt ihren Texten und vor allem ihrer Stimme Raum, um sich zu entfalten. Sowohl etwas Romantisches, als auch etwas Freches und Wildes hat ihre Musik und lässt dadurch ihren eigenen Stil entstehen. Sozusagen das „Nouvelle chanson“ der Béatrice Martin.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Sängerin ist selbst erst zweiundzwanzig Jahre alt und schreibt alle ihre Texte und die Arrangements selbst. Dabei ist es ihr wichtig, Dinge zu erzählen, die sie in ihrer Kindheit bewegt und begleitet haben und es als junge Erwachsene immer noch tun. Ihre Texte, mit den Titeln wie „Pour un infidèle“, „C‘ était salement romantique“ oder auch „Berceuse“ sind die Biographie ihres Lebens. In einem Interview bedankte sie sich bei all ihren Exfreunden, die ihr ermöglicht haben, solche wunderbaren Texte zu schreiben. Und genau diese freche und auch natürliche Art macht Béatrice Martin zu einer großen Künstlerin.</p>
<p style="text-align: center;"><iframe src="http://www.youtube.com/embed/Q6LTFPRbY3Q" frameborder="0" width="425" height="350"></iframe></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Armistice</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zusammen mit dem Front-Sänger der Gruppe Bedouin Soundclash Jay Malinowky hat Béatrice Martin letzten Sommer ein Album aufgenommen. Der Stil dieses Duos erinnert an den Stil von „Cœur de Pirate“. Vielleicht etwas mehr die Richtung Popmusik mit Einflüssen von Soulmusik. Doch allein schon wegen den tollen Guitarrenbeats und der starken Stimme von Martin und Malinowky lohnt es sich auch hier in das Album reinzuhören.</p>
<p style="text-align: center;"><iframe src="http://www.youtube.com/embed/ldJPxxerQiA" frameborder="0" width="425" height="350"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;">„<strong>Cœur de Pirate</strong>“ ist eine der ganz großen neuen Stimmen und überzeugt nicht nur mit ihrem musikalischen Talent, sondern auch mit ihrer verrückten, liebenswürdigen Art. Wer einen Blick in die Musik des Québec werfen will, der kommt an dieser Band nicht vorbei. Und für alle, die gerne „Golden Baby“, wie sie sich selbst auf ihrem Blog nennt, live sehen möchten, dürfen sich auf ihre Europatournee ab November diesen Jahres freuen. Wir auf alle Fälle, freuen uns schon jetzt!</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Marie-Elaine Thibert: Live unschlagbar</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 20:13:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Pohlmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon wenn man ihre CDs hört, ihre Live-DVD ansieht und –hört oder auf youtube stöbert, erkennt man, dass die québecer Sängerin Marie-Élaine Thibert nicht nur eine Ausnahmestimme hat sondern auch eine Ausnahmeinterpretin ist. Das ganze Ausmaß ihres Talents erlebt man aber erst, wenn man sie wirklich live on stage erleben darf – etwas das Europäern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><a href="/media/bilder/met.jpg" target="_blank"><img style="float: left; margin: 3px;" title="Marie-Élaine Thibert - (c) Josée Lafleur" src="/media/bilder/met_240.jpg" alt="Marie-Élaine Thibert - (c) Josée Lafleur" width="240" height="277" /></a>Schon wenn man ihre CDs hört, ihre Live-DVD ansieht und –hört oder auf youtube stöbert, erkennt man, dass die québecer Sängerin Marie-Élaine Thibert nicht nur eine Ausnahmestimme hat sondern auch eine Ausnahmeinterpretin ist. Das ganze Ausmaß ihres Talents erlebt man aber erst, wenn man sie wirklich live on stage erleben darf – etwas das Europäern bisher nicht vergönnt ist, es sei denn, sie reisen in den Québec. Das aber soll sich bald ändern, denn Marie-Élaine Thibert hofft, bald auch in Frankreich aufzutreten. Und dann werden zumindest auch die Franzosen Konzerte erleben, bei denen sie ohne Pause zwischen Ganzkörpergänsehaut, Tränen der Rührung, runtergefallener Kinnlade und begeisterten Standing Ovations mit Jubelschreien wechseln werden.</em></p>
<p><span id="more-654"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Damit hier aber nicht der Eindruck entsteht, die Verehrung für Marie-Élaine Thibert sei eine rein persönliche Vorliebe des Autors dieser Zeilen, sollen hier zunächst einmal zwei Personen zu Wort kommen, die mit u-kult.de nicht das Geringste zu tun haben. Denn nach der Heimkehr ins Hotel nach einem Konzert der Extraklasse ergab sich die Gelegenheit – unabhängig voneinander &#8211; mit zwei Angestellten aus dem Hotel in Montréal zu sprechen – und deren Geschichten zu dieser Ausnahmekünstlerin sprechen bereits für sich.</p>
<p style="text-align: justify;">Da wäre zunächst die Angestellte im Nachtdienst, die schlicht meinte „Ich mag den Musikstil von Marie-Élaine Thibert nicht und kaufe daher auch keine ihrer CDs. Aber ich gehe auf jede ihrer Tourneen, denn live ist sie so ein Erlebnis, dass es egal ist, was sie singt.“</p>
<p style="text-align: justify;">Und auch die Kollegin aus dem Frühdienst hatte eine Anekdote zu erzählen &#8220;Ich war auf einer Tour von Marie-Élaine, als zur Mitte des Konzerts der Strom ausgefallen ist. Das Problem ließ sich auch nicht beheben. Marie-Élaine ist daraufhin vor das Publikum getreten und hat gesagt, dass sie das Konzert jetzt ohne Mikrofon und elektrische Instrumente zu Ende singen werde und die Band sie akustisch improvisiert begleiten werde. Natürlich bekämen die Leute am Ende ihr Geld zurück, da sie ja nicht das Konzert in der versprochenen Form zu sehen bekommen hätten. Das &#8220;Problem&#8221; war nur &#8211; niemand wollte das Geld zurück, vielmehr ist der Saal vor Begeisterung ausgeflippt, weil es ohne jeden Verstärker so überragend war.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Geschichten wie diese hört man des Öfteren, wenn man sich im Québec über Marie-Élaine Thibert unterhält, einer 1982 geborenen Künstlerin, die dem breiten frankokanadischen Publikum durch ihre Finalteilnahme an der québecer Castingshow &#8220;Star Académie&#8221; im Jahr 2003 ein Begriff wurde. Es folgten neben Spezial-Album und -DVD zu Weihnachten bisher drei überaus erfolgreiche Alben und eine Live-DVD sowie &#8211; siehe oben &#8211; umjubelte Tourneen durch die Konzertsäle des Québec. Und so steht sie acht Jahre nach ihrer Teilnahme an besagter Castingshow noch deutlich nachdrücklicher dort, wohin sie ihre Auftritte während der Star Académie katapultiert hatten: Mitten in den Herzen der Québecer Musikfans. Bleibt nur zu hoffen, dass sie nicht mehr allzu lange damit wartet, Frankreich zu erobern &#8211; und noch viele Alben herausbringt. Vielleicht auch welche, auf denen sie beispielsweise die Lieder von Edith Piaf oder Jacques Brel neu einsingt &#8211; mit neuen (Live-)Versionen dieser Lieder verzückt sie ihre zahlreichen Fans des Öfteren. Natürlich haben wir bei einem Interview nachgefragt, ob solche Alben in der Pipeline sind &#8211; die Antworten darauf wie das gesamte Interview gibt es in diesem Herbst auf u-kult.de zu lesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Einer ihrer Auftritte bei der Star Académie:</p>
<p style="text-align: justify;"><object style="width: 425px; height: 350px;" width="425" height="350" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="play" value="false" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/n8bdkkDYYzM" /><embed style="width: 425px; height: 350px;" width="425" height="350" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/n8bdkkDYYzM" play="false" /></object></p>
<p style="text-align: justify;">Marie-Élaine Thibert singt Piaf:</p>
<p style="text-align: justify;"><object style="width: 425px; height: 350px;" width="425" height="350" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="play" value="false" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/fiRUN9A4HuU" /><embed style="width: 425px; height: 350px;" width="425" height="350" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/fiRUN9A4HuU" play="false" /></object></p>
<p style="text-align: justify;">Saalton &#8211; ein Lied von Luc Plamendon, dem Autor des Musicals &#8220;Notre Dame de Paris&#8221;:</p>
<p style="text-align: justify;"><object style="width: 425px; height: 350px;" width="425" height="350" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="play" value="false" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4VJYMB6YXK4" /><embed style="width: 425px; height: 350px;" width="425" height="350" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/4VJYMB6YXK4" play="false" /></object></p>
<p style="text-align: justify;">Ihre Alben sind im Übrigen bei amazon.de und itunes Deutschland erhältlich &#8211; zu sehr fairen Preisen. Wer´s kauft, macht sicherlich nichts falsch.</p>
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		<title>FrancoFolies 2011 zu Ende</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 00:58:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Pohlmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach über 250 Konzerten, davon über 150 gratis und Open Air, sind die FrancoFolies 2011 in Montréal gestern zu Ende gegangen. Auch die zweite Hälfte brachte einige Entdeckungen, hier sind insbesondere die québecer Rockerin Alecka und die Singer-Songwriterin Caroline D&#8217;été. Einziges besuchtes Innenkonzert war in der zweiten Hälfte Grand Corps Malade, ein zwar ordentliches bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img style="float: left; margin: 3px;" title="Les FrancoFolies de Montréal" src="http://u-kult.de/media/bilder/frafo.jpg" alt="Les FrancoFolies de Montréal" width="240" height="126" /><em>Nach über 250 Konzerten, davon über 150 gratis und Open Air, sind die FrancoFolies 2011 in Montréal gestern zu Ende gegangen. Auch die zweite Hälfte brachte einige Entdeckungen, hier sind insbesondere die québecer Rockerin <strong>Alecka</strong> und die Singer-Songwriterin <strong>Caroline D&#8217;été</strong>. Einziges besuchtes Innenkonzert war in der zweiten Hälfte <strong>Grand Corps Malade</strong>, ein zwar ordentliches bis gutes Konzert &#8211; aber keines, das auch nur annäherend mit den Erlebnissen bei <strong>Éric Lapointe</strong> oder gar <strong>Marie-Élaine Thibert</strong> mithalten konnte. Spaß hat es auf jeden Fall gemacht und eines ist auch sicher: Das waren nicht die letzten FrancoFolies, auf denen u-kult.de live vor Ort war.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-649"></span>Es war schon ein ganz besonderes Erlebnis, die FrancoFolies de Montréal live und vor Ort miterleben zu dürfen. Oder besser: Viele ganz besondere Erlebnisse. Und auch die zweite Hälfte bot Einiges an Entdeckungen. So durften wir einen Abend &#8220;très québecois&#8221; miterleben, gestaltet von <strong>Bernard Adamus</strong>. Eines der vom Musikmix her heftigsten Konzerte, die wir je erlebt haben. Es begann mit Blues, ganz klassischer Prägung, wechselte dann in Folk-Blues bis Country-Blues. Soweit, so unspektakulär &#8211; bis auf die Tatsache, dass der prall gefüllte Espace Ford Stimmung wie in einem brasilianischen Fußballstadion zeigte. Offensichtlich kennt man alle seine Lieder auswendig und singt sie auch aus vollem Halse mit. Kaum hatte man sich aber an den Country-Blues gewöhnt, da wurde aus dem Konzert ein Hip-Hop-Spektakel &#8211; und die gleichen Menschen, die eben noch Countryklänge mitbeklatscht hatten, tanzten jetzt zu HipHop. Schön, wenn es einfach um Musik geht &#8211; und der Stil letztlich weniger wichtig ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Was unglaublich ästhetische Lieder mit wundervollen Texten &#8211; vorgetragen von einer sehr angenehmen Stimme &#8211; angeht, so ist <strong>Caroline d&#8217;été</strong> die Entdeckung der zweiten Hälfte der FrancoFolies. Mit sehr viel Charme und ebenso viel Können zog sie die Zuschauer der &#8220;grünen Bühne&#8221;, auf der die Neuentdeckungen des &#8220;Nouvelle Chanson&#8221; spielten, in ihren Bann und wurde am Ende eines schlicht wundervollen Konzerts zu Recht mit Standing Ovations belohnt. Nicht nur sie selbst, auch ihre wirklich erstklassige Band verdient hier im Übrigen Erwähnung. (Ausführlicheres folgt)</p>
<p style="text-align: justify;">Was die Innenkonzerte angeht, so war in der zweiten Hälfte <strong>Grand Corps Malade</strong> an der Reihe. Und nach den Erfahrungen bei Éric Lapointe und vor allem Marie-Élaine Thibert war ja schon von Anfang an klar, dass es für ihn schwer werden würde, mit seinem Konzert nicht &#8220;auf Platz 3&#8243; (der Innenkonzerte) zu landen. Und so kam es dann auch. Allerdings nicht nur, weil die ersten beiden Konzerte so gut bis überragend waren, sondern auch, weil ihm selbst an diesem Abend nicht alles gelang. So war mancher Song nicht so gut, wie sonst von ihm live gewohnt &#8211; insbesondere mit der Rhythmik gab es doch bei einigen Songs Probleme. Insgesamt blieb aber auch dieses Konzert eine ganz klar positive Erfahrung. Auch wenn es eben nur den dritten Rang von drei Innenkonzerten belegen konnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine weitere Entdeckung und &#8220;Liebe auf den ersten Blick&#8221; war <strong>Alecka</strong>. Eine Rockerin, so war uns angekündigt worden. Was aber nur teilweise stimmt. Denn sie rappt auch. Und macht auch Country. Oder scheut sich auch nicht vor Folk-Einflüssen. Sie passt also in keine Kategorie (etwas, das übrigens bei fast allen Konzerten innen wie außen auffiel), sondern wandelt zwischen den Stilen. Und das stilsicher. Und mit einer ansteckenden Energie, so dass auch sie sich ihre Standing Ovations am Ende des Konzerts mehr als nur verdient hatte. Auch hier folgt Ausführlicheres im Juli.</p>
<p style="text-align: justify;">Bleibt als Fazit, dass die FrancoFolies eine sensationell tolle Erfahrung waren, mit garantierter Wiederholung eher früher als später. Und dass auf u-kult.de ab Juli einige bis dahin in Deutschland völlig unbekannte Künstler(innen) vorgestellt werden &#8211; hier darf man sich als geneigter Leser freuen auf:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Alex Beaupain</li>
<li>Éric Lapointe</li>
<li>Melissa Nkonda</li>
<li>Ingrid St-Pierre</li>
<li>Caroline d&#8217;été</li>
<li>Alecka</li>
<li>und schwerpunktmäßig Marie-Élaine Thibert</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Stay tuned!</p>
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		<title>Francofolies: Halbzeit</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 14:48:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Pohlmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist das weltgrößte Festival frankophoner Musik, les FrancoFolies de Montréal. Über 250 Konzerte, davon über 150 Konzerte open air und gratis, dazu ein Stelldichein der Stars aller möglichen Musikstile innerhalb der Frankophonie. Gestern war Halbzeit &#8211; u-kult.de ist erstmals vor Ort und konnte jede Menge Eindrücke sammeln &#8211; sowohl von den &#8220;Bezahlkonzerten&#8221; drinnen wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img style="float: left; margin: 3px;" title="Les FrancoFolies de Montréal" src="/media/bilder/frafo.jpg" alt="Les FrancoFolies de Montréal" width="240" height="126" /><em>Es ist das weltgrößte Festival frankophoner Musik, <strong>les FrancoFolies de Montréal</strong>. Über 250 Konzerte, davon über 150 Konzerte open air und gratis, dazu ein Stelldichein der Stars aller möglichen Musikstile innerhalb der Frankophonie. Gestern war Halbzeit &#8211; u-kult.de ist erstmals vor Ort und konnte jede Menge Eindrücke sammeln &#8211; sowohl von den &#8220;Bezahlkonzerten&#8221; drinnen wie auch von den Gratiskonzerten draußen. Bis auf zwei Abende war das Wetter auch &#8220;mehr als perfekt&#8221; &#8211; und so zog das Festival die Besucher in Scharen an. Mit einem Paukenschlag deluxe &#8211; einem Konzert des québecer Rockers <strong>Éric Lapointe</strong> begannen die Saalkonzerte für u-kult.de und eigentlich war da schon klar, dass dieses Konzert kaum zu überbieten sein würde. Wie man sich doch täuschen kann &#8211; denn dann kam <strong>Marie-Élaine Thibert</strong> und stellte alles Dagewesene in den Schatten. Eine Halbzeitbilanz. </em><span id="more-643"></span>Als häufiger Konzertbesucher hat man ja schon so Manches erlebt. Und so will es schon was heißen, wenn das erste Erlebnis auf den FrancoFolies de Montréal gleich ein Staunen auslöste. <strong>Éric Lapointe</strong>, ein Rocker aus dem Québec, gab sich zusammen mit dem <strong>Sinfonieorchester von Montréal</strong> die Ehre eines Konzertes im größten Theatersaal der Stadt. Und rockte in jeglicher Hinsicht die Bühne. Auch als ORSO-verwöhntem Menschen fielen einem hier die interessanten Arrangements und das wundervoll austarierte Zusammenspiel von Orchester, Band und Sänger auf. Eine ausführliche Besprechung folgt hier noch.</p>
<p style="text-align: justify;">Was die Außenkonzerte angeht, so ist ganz klar <strong>Melissa Nkonda</strong> die Entdeckung des Festivals bis hierher. Gleich zweimal an zwei Tagen in Folge stand sie auf der Bühne und begeisterte die Besucher. Zunächst auf einer der Bühnen, auf denen vor allem Nachwuchskünstler und lokale Bands auftreten &#8211; hier füllte und begeisterte sie den Platz im Nu trotz mäßigen Wetters &#8211; tags darauf dann auf der deutlich größeren Bühne für &#8220;urbane Musik&#8221; füllte sie den Platz zwar nicht ganz &#8211; ihr erstes Album ist ja auch erst dieses Jahr in Frankreich erschienen &#8211; aber auch hier war spürbar, dass anfängliche Skepsis sehr schnell einer großen Begeisterung wich. Und dass doch einige vom Vortag wieder gekommen waren &#8211; kein schlechtes Zeichen. Ihren Musikstil anders als mit &#8220;Melissa Nkonda&#8221; zu beschreiben, ist schwer &#8211; es ist eine Mischung aus RnB, Rock, Soul, Pop mit ein paar Prisen Reggae drin. Auf jeden Fall eine aufregende Mischung &#8211; auch hier folgt noch eine genauere Besprechung.</p>
<p style="text-align: justify;">Besondere Erwähnung in Bezug auf die Außenkonzerte verdienen auf jeden Fall auch noch <strong>Annie Blanchard</strong>, die mit ihrer Mischung aus Folk und Country mit einer Prise Rock die Leute in ihren Bann zu ziehen vermochte und <strong>Alex Beaupain</strong>, ein Singer/Songwriter mit einem ganz besonderen Hang zur Poesie und einem Händchen für schöne Melodien und Arrangements. Erstaunlich auch, wie sehr einen <strong>Isabeau et les chercheurs d&#8217;or</strong> begeistern konnte, obwohl die klassische Folk-/Country-Ecke normalerweise nicht unbedingt zu den besonderen Vorlieben des Autors dieser Zeilen gehört. Die größte Überraschung in Bezug auf die Außenkonzerte bot bis dahin die Gruppe von <strong>La Volée d&#8217;Castors</strong> mit ihrer abgefahrenen Musikmischung, die man am Ehesten mit &#8220;Reggae meets The Dubliners&#8221; fassen kann. Als Gruppe aus der Region um Montréal sorgten sie für einen überfüllten Platz mit auffällig jungem Publikum und für eine auffallend gute Stimmung.</p>
<p style="text-align: justify;">Und dann war da noch das Event schlechthin. Das Konzert, für das auch mehrere Tage danach eigentlich noch die Worte fehlen: <strong>Marie-Élaine Thibert</strong>. Wieder im Theatersaal fiel von Anfang an eine Tontechnik auf, die eine bis dahin nie gesehene (bzw. gehörte) Perfektion an den Tag legte. Dies im Übrigens schon bei der Vor&#8221;gruppe&#8221; <strong>Ingrid St-Pierre</strong>. Nur war´s da noch relativ einfach, denn hier waren nur Stimme, Klavier und drei Streicher auszusteuern. Bei <strong>Marie-Élaine Thibert</strong> war es dann eine vollständige Band plus Streicherquartett und der Ton war besser als auf jeder Live-DVD. Aber nicht nur das, dazu kam eine Live-Stimme von Marie-Élaine Thibert, die wirklich alles bis dahin Gehörte so dermaßen in den Schatten stellte, dass einem Lied für Lied zunächst die Kinnlade runter fiel und man anschließend Standing Ovations spenden wollte. Und mehrfach &#8211; wie der ganze Saal &#8211; auch tat.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Marie-Élaine Thibert</strong> hat eine Stimme, von der man das Gefühl hat, dass sie sich gar nicht aufzeichnen lässt, denn keine Liveaufnahme und kein Album kommt auch nur annährend an das heran, was man hier im Saal erleben durfte. Da fehlt im Vergleich zur Realität auf jeglicher Aufnahme so unglaublich viel. Sensationell beschreibt dieses Konzert nur unzureichend und die Künstlerin auch. Sie ist nicht einfach eine (gute) Interpretin oder eine (gute) Sängerin &#8211; nach dem Konzert bleibt einem nichts anderes zu sagen, als dass man mit ziemlicher Sicherheit die beste Interpretin und die beste Sängerin mit der schönsten Stimme dieses Planeten hat erleben dürfen. Und das hat nichts anderes zur Folge als dass sie Schwerpunkt des Sommers und Herbstes bei u-kult.de sein wird und auch auf (u-)kultradio ab dem Relaunch schwerpunktmäßig vertreten sein wird. Man kann sich hier nur verneigen. (Fotos folgen)</p>
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		<title>Begeisternde Performance</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 20:05:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Späth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht nur das E-Werk Freiburg konnte sich am vergangenen Wochenende in ganz neuem Licht präsentieren, sondern auch die Kompanie für Neuen Zirkus, Tanz und Theater „HeadFeedHands“. Mit ihrer dritten Produktion [HOW TO BE] ALMOST THERE begeisterte die Freiburger Gruppe mit Günter Klingler, Marion Dieterle, Tim Behren, Christelle Herrscher und Florian Patschovsky ihr Publikum mit einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a title="HeadFeedHandy" href="/media/bilder/hfh.jpg" target="_blank"><img style="float: left; margin: 3px;" title="HeadFeedHands" src="/media/bilder/hfh-kl.jpg" alt="HeadFeedHands" width="240" height="122" /></a><em>Nicht nur das E-Werk Freiburg konnte sich am vergangenen Wochenende in ganz neuem Licht präsentieren, sondern auch die Kompanie für Neuen Zirkus, Tanz und Theater „HeadFeedHands“. Mit ihrer dritten Produktion [HOW TO BE] ALMOST THERE begeisterte die Freiburger Gruppe mit Günter Klingler, Marion Dieterle, Tim Behren, Christelle Herrscher und Florian Patschovsky ihr Publikum mit einer empfindsamen Performance über Menschen, die versuchen ihren Platz zwischen Isolation und Integration zu finden.</em><span id="more-641"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Durch eine spannungsgeladene Atmosphäre gleich zu Beginn des Stücks wurden die Zuschauer mitgenommen in das Reich einsamer Individuen, die, begleitet von Christelle Herrscher’s Cellospiel, nach und nach aus dem Dunkel heraus ins Licht der Bühne traten. Der Fokus lag dabei völlig auf der körperlichen Präsenz der Tänzer und entwickelte sich zu einer stimmungsvollen Momentaufnahme. Dabei bediente sich das Ensemble kleiner, aber gezielter optischer und akustischer Akzente.</p>
<p style="text-align: justify;">Die melancholische Stimmung wich im Laufe des Stücks einer nahezu euphorischen, was vor allem durch den akrobatischen Stil von Florian Patschovsky und Tim Behren zum Ausdruck kam. Auch die Mischung aus Tanz, Theater, Schauspiel und Musik zog das Publikum in seinen Bann. Dieses Hochgefühl innerhalb der Gruppe gipfelte schließlich im völligen Rückzug der Tänzer, ja wirkte nahezu verstörend auf den Zuschauer, noch verstärkt durch das begleitende „Requiem“ von Mozart.</p>
<p style="text-align: justify;">War diese neue Inszenierung der Company HeadFeadHands auch eher ein ruhiges und intensives Stück, so zeigte der Applaus am Ende dennoch, dass sich die Gruppe zusammen mit den Regisseurinnen Anne Hirth und Maya Lipsker (die auch für die Choreografie zuständig war), auch an tiefgründige Themen wagen kann. [HOW TO BE] ALMOST THERE begeisterte das Publikum durch seine gelungene Interpretation von der individuellen Einsamkeit des Menschen.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier geht es zur <a href="http://www.headfeedhands.de/de/index.html" target="_blank">Homepage der Gruppe.</a></p>
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		<title>Spektakel für den guten Zweck</title>
		<link>http://u-kult.de/blog/2011/02/09/spektakel-fuer-den-guten-zweck/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 15:47:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Pohlmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Montpellier, letzte Januarwoche 2011. Wie in jedem Jahr (jedes Mal in einer anderen Stadt) trafen sich gut 30 der größten Stars der frankophonen Musik- und Schauspielszene sowie einige aus dem Bereich des Sports, um möglichst viel Geld für einen guten Zweck (die Finanzierung der &#8220;Restos du Coeur&#8221;) einzusammeln. Mittels eines Spektakels der Superlative, dessen Größe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><img style="float: left; margin: 2px;" title="Einmarsch der Enfoires. Vlnr Zazie, Alizee, Mimie Mathy, Liane Foly, Laam" src="/media/bilder/Enfoires.jpg" alt="Einmarsch der Enfoires. Vlnr Zazie, Alizee, Mimie Mathy, Liane Foly, Laam" width="240" height="180" />Montpellier, letzte Januarwoche 2011. Wie in jedem Jahr (jedes Mal in einer anderen Stadt) trafen sich gut 30 der größten Stars der frankophonen Musik- und Schauspielszene sowie einige aus dem Bereich des Sports, um möglichst viel Geld für einen guten Zweck (die Finanzierung der &#8220;Restos du Coeur&#8221;) einzusammeln. Mittels eines <strong>Spektakels der Superlative</strong>, dessen Größe man zwar an Hand der (im März folgenden) TV-Ausstrahlung oder der (ebenfalls dann erhältlichen) DVD zum Konzert erahnen kann (auch hier fließen alle Erlöse an die &#8220;Restos&#8221;), wirklich erfassen lässt sich das Ganze aber nur live vor Ort. Der Name des Ganzen &#8220;<strong>Les Enfoirés</strong>&#8221; (wir verzichten an dieser Stelle auf eine Übersetzung und verweisen auf leo.org). Der Name der diesjährigen Konzertreihe &#8220;Dans l&#8217;oeil des Enfoirés&#8221; (Im Auge der Enfoirés).</em><span id="more-636"></span>Was aber macht &#8220;Les Enfoirés&#8221; zu einem Spektakel der Superlative? Hier gibt es einige Punkte:</p>
<ul>
<li><strong>Die schiere Länge des Konzertes</strong></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Was man im TV zu sehen bekommen wird, wird ungefähr bei (netto) 2 Stunden 30 Minuten liegen. Die DVD wird &#8211; inklusive Bonusmaterial &#8211; ca. eine Stunde länger dauern als die TV-Version. Vor Ort aber wurden die viereinhalb Stunden überschritten. Und dadurch, dass auch in den Umbaupausen des eigentlichen Programms meist gesungen wurde (dann trat jeweils einer der Stars, lediglich mit seiner Gitarre bewaffnet, mit einem eigenen Lied auf  - am Rand der Bühne, während darauf gearbeitet wurde; all das wird übrigens wohl weder im TV noch auf der DVD zu sehen sein), muss man von diesen mehr als viereinhalb Stunden auch nichts für &#8220;Pausen&#8221; abziehen. Das war dann schon so viel an Eindrücken, dass man sich am Ende des Ganzen fast ein wenig überfordert fühlte und sicher weiß, dass man im TV oder auf der DVD Stücke nach dem Motto &#8220;Ach, stimmt, das war ja auch noch&#8221; entdecken wird.</p>
<ul>
<li><strong>Der Einsatz, den die Stars für den guten Zweck geben</strong></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Hier kann man gar nicht genug Hüte haben, um sie vor den Anwesenden zu ziehen. Les Enfoirés ist ja nicht etwa ein einmaliges Konzert. Nein, die meisten der Teilnehmer sind von Mittwoch bis Montag täglich die eben erwähnten Stunden auf der Bühne, am Sonntag sogar zweimal in Folge. Dass das durchaus an die Substanz gehen kann, war dem ein oder anderen Gesicht am Samstag Abend dann auch anzusehen und auch Grund dafür, dass Nolwenn Leroy beispielsweise für die komplette Woche nach der Konzertreihe ihre Termine wegen Krankheit absagen musste. Dennoch gab jeder sichtlich alles, um den rund 13.000 Zuschauern (pro Konzert) in der Halle einen fantastischen Abend zu bieten. Die meisten Anwesenden machen dies übrigens jedes Jahr mit. Wie gesagt, Hut ab!</p>
<ul>
<li><strong>Die Zahl der teilnehmenden Künstler</strong></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Nun gut, mit rund 50 Euro ist eine Karte (Stehplatz) für Les Enfoirés nicht direkt billig. Aber zum Einen geht es ja um den guten Zweck, zum anderen sieht man rund 30 Stars aus den verschiedensten musikalischen Stilen der Unterhaltungsmusik auf einmal &#8211; in diesem Jahr übrigens war erstmals die ja mittlerweile auch in Deutschland bekannte Zaz dabei und wurde umjubelt in der Familie der Enfoirés aufgenommen. Dabei entstehen Möglichkeiten, Stimmen und Stile zu kombinieren wie nirgends sonst &#8211; und davon wird unter der musikalischen Oberaufsicht von Jean-Jacques Goldman auch rege Gebrauch gemacht.</p>
<ul>
<li><strong>Die musikalische Bandbreite</strong></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">War &#8220;Les Enfoirés 2011&#8243; ein Hip-Hop-Konzert? Hin und wieder. Ein Rockkonzert? Häufiger. Ein Konzert im Rahmen dessen, was man in Deutschland gemeinhin als &#8220;französischer Chanson&#8221; bezeichnet? Ebenfalls. Ein Konzert des &#8220;französischen Schlagers&#8221;? Auch das. Eine Comedyveranstaltung? Aber sicher. Es war eben das All-in-one-Paket und so gab es für so ziemlich jeden Besucher garantiert mindestens einen Song, der dem persönlichen Geschmack nicht zu 100 Prozent entsprach &#8211; ebenso aber einige, die genau auf der persönlichen &#8220;Geschmackslinie&#8221; lagen. Die Band, die alle Stücke live begleitete, zeigte wie üblich, dass es keinen Stil gibt, den sie nicht perfekt beherrschen würde. Auch hier: Hut ab!</p>
<ul>
<li><strong>Die interessanten &#8220;Kreuzungen&#8221;</strong></li>
</ul>
<p>Wie erwähnt, war Zaz erstmals dabei. Und natürlich wurde im Rahmen des Konzerts &#8220;Je veux&#8221;, ihr Smashhit gesungen. Aber eben nicht von ihr. Sondern (hauptsächlich) von Michèle Laroque, einer französischen Schauspielerin und von Patricia Kaas. Deren musikalisches Universum ja normalerweise nicht unbedingt im Dunstkreis von &#8220;Je veux&#8221; liegt. Aber genau das macht es spannend. Und das wird konsequent seit Jahren genutzt. Sei es, dass ein Hip-Hopper wie MC Solaar eben mal Country singt oder ein Liedermacher wie Francis Cabrel sich am Hip-Hop versucht. Das muss dann auch nicht perfekt sein (ist es aber erstaunlich oft), wichtig ist der Spaß an der Sache und die Idee, dass es um &#8220;Musik&#8221; geht &#8211; nicht um einzelne Stilrichtungen.</p>
<ul>
<li><strong>Das Publikum</strong></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Insbesondere, wenn &#8220;Les Enfoirés&#8221; in südfranzösischen Städten statt findet, aber auch allgemein ist das Publikum deutlich begeisterungsfähiger als sonst am jeweils selben Ort üblich. Man dankt den Künstlern auf diese Weise natürlich auch dafür, dass sie einen großen Teil ihrer Freizeit (zusätzlich zu der Konzertwoche gab´s ja schon auch noch die ein oder andere Probe&#8230;) für den guten Zweck opfern. Und das mit voller Energie &#8211; niemand liefert hier &#8220;Dienst nach Vorschrift&#8221; ab. Das kann dann schon auch mal dazu führen, dass eine kleine Panne mit &#8220;La Ola&#8221; quittiert wird. Und ist einfach ansteckend&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Les Enfoirés wird voraussichtlich am 04. März oder 11. März um 20:35 Uhr auf TF 1 (im Südwesten im digitalen Kabel) ausgestrahlt. Ab dem Tag nach der Ausstrahlung ist dann die Doppel-CD ebenso wie die Doppel-DVD zum Konzert in Frankreich käuflich zu erwerben, schon während der Ausstrahlung wird das Ganze meist auf itunes frei geschaltet. Es sei hier jeder und jedem, der die Möglichkeit dazu hat (evtl auch via Catchup auf der Homepage des Senders), die Show anzusehen und -hören. 10-12 Millionen Franzosen werden jedenfalls ihren Abend am Tag der Ausstrahlung vor dem Fernseher verbringen. Und damit gewiss nicht falsch liegen.</p>
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		<title>Ein Wunder auf bretonisch</title>
		<link>http://u-kult.de/blog/2011/01/12/ein-wunder-auf-bretonisch/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 09:47:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Pohlmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn Castingstars Alben veröffentlichen, hört man in Deutschland gerne weg. Insbesondere wenn der Erfolg bei der Castingshow bereits einige Zeit zurück liegt. Das ist &#8211; wie bereits vielfach hier erwähnt &#8211; in Frankreich nicht ganz so. Wenn allerdings in Frankreich ein in der Bretagne geborener Castingstar ein Album aufnimmt, auf dem sie größtenteils auf bretonisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em><img style="float: left; margin: 2px;" title="Bretonne von Nolwenn Leroy" src="/media/bilder/Bretonne.jpg" alt="Bretonne von Nolwenn Leroy" width="240" height="180" />Wenn<strong> Castingstars </strong>Alben veröffentlichen, hört man in Deutschland gerne weg. Insbesondere wenn der Erfolg bei der Castingshow bereits einige Zeit zurück liegt. Das ist &#8211; wie bereits vielfach hier erwähnt &#8211; in <strong>Frankreich</strong> nicht ganz so. Wenn allerdings in Frankreich ein in der Bretagne geborener Castingstar ein Album aufnimmt, auf dem sie größtenteils auf bretonisch singt, einige wenige Lieder auf französisch und eines gar auf gälisch, dann geht man auch in Frankreich von einem sicheren Reinfall aus. Und so verwundert es nicht, dass vielfach zu hören war, dass es wohl ein &#8220;Dankeschön&#8221; von Universal Music an <strong>Nolwenn Leroy</strong> war, dieser zu erlauben, ein Album mit bretonischen und keltischen Melodien aufzunehmen. Zumal alle Lieder bereits &#8211; teils vielfach &#8211; von anderen Künstlern veröffentlicht waren. Doch das schlicht &#8220;Bretonne&#8221; getaufte Album straft in Frankreich gerade alle Erwartungen Lügen: Nach nur einem Monat war das Album &#8220;Platin&#8221; &#8211; und nach Platz 8, Platz 6, Platz 5 und Platz 2 grüßt es seit gestern von der Spitze der französischen Albumcharts.</em></p>
<p><span id="more-627"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nolwenn Leroy</strong> ist eine Ausnahmesängerin mit einer Ausnahmestimme. Auch das wurde hier <a href="http://u-kult.de/blog/2007/04/18/eine-einzigartig-schone-stimme-nolwenn-leroy/" target="_blank">bereits ausführlich verbreitet</a>. Insofern mag man sagen, dass sie nicht der &#8220;typische Castingstar&#8221; ist. Wobei, was ist &#8220;typisch&#8221; für einen Castingstar in Frankreich? <strong><em>Jenifer</em></strong> (Siegerin der Star Academy 2001)? Vier bisher veröffentlichte Alben, alle mindestens &#8220;Platin&#8221;. Dazu mehrere als &#8220;triumphal&#8221; zu bezeichnende Tourneen. <strong><em><a href="http://u-kult.de/blog/2010/12/27/auf-dem-weg-zum-megastar/" target="_blank">Amel Bent</a></em></strong> (Dritte des Nouvelle Star 2004)? Drei bisher veröffentlichte Alben, ebenfalls alle mindestens Platin. Mindestens zwei ihrer Tourneen waren ebenfalls so erfolgreich, dass man sie als triumphal bezeichnen darf. <strong><em>Christophe Willem</em></strong> (Sieger Nouvelle Star 2006)? <strong><em>Julien Doré</em></strong> (dito, 2007)? <strong><em>Camélia Jordana</em></strong> (Dritte beim Nouvelle Star 2009)? Alle ebenso erfolgreich. Insofern ist es &#8211; wie eingangs erwähnt &#8211; durchaus so, dass in Frankreich an ein Album von einem Castingstar höhere Erwartungen gestellt werden als bei uns.</p>
<p style="text-align: justify;">Und auch <strong>Nolwenn Leroy</strong>s Werdegang ist bis dato ja keineswegs von Flops gezeichnet gewesen &#8211; das erste (&#8220;<em>Nolwenn</em>&#8220;) wie das zweite (&#8220;<em>Histoires Naturelles</em>&#8220;) Album Doppelplatin &#8211; hier zeigt sich eine grundsätzlich sehr solide Basis an Menschen, die für ihre Musik empfänglich sind. Wenn man sich das dritte Album (&#8220;<em>Le Chesire Cat et moi</em>&#8220;) anhört, konnte man sich auch erklären, warum dieses &#8220;nur&#8221; mit Gold ausgezeichnet wurde &#8211; es ist deutlich schwerer zugänglich als die beiden Vorgänger. Schlechter ist es deshalb keineswegs. Und manch eine Größe in Frankreich meint, dass eben dieses dritte Album das sein wird, von dem man in zehn Jahren als einem &#8220;Meilenstein&#8221; sprechen werde. Nach &#8220;<em>Le Chesire Cat et moi</em>&#8220;, in dem sie sich künstlerisch offensichtlich völlig austoben durfte, war allerdings schon erwartet wurde, dass Universal Music Druck auf <strong>Nolwenn Leroy</strong> machen würde, ein &#8220;kommerzielleres&#8221; Album aufzunehmen. Groß dann die Überraschung als <strong>Nolwenn Leroy </strong>ankündigte, sich mit ihrem vierten Opus zurück zu ihren frühesten Wurzeln zu begeben und eine Hommage an die Bretagne aufzunehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Hommage ausschließlich mit Reprisen, zu einem guten Teil in einer Sprache gesungen, die 90% in Frankreich nicht verstehen. Bei der Realisierung dieses Projekts dürfte dann schon geholfen haben, dass der künstlerische Leiter bei Mercury &#8211; dem Universal-Label <strong>Nolwenn Leroy</strong>s &#8211; ebenfalls Bretone ist. Kommerziell viel zugetraut haben diesem Album zuvor dennoch wenige &#8211; auch der Autor dieser Zeilen nicht. Doch schon beim Besuch im Fnac kurz nach Veröffentlichung, wo die Fächer, in denen &#8220;<em>Bretonne</em>&#8221; stehen sollte, erstaunlich leer waren, zeichnete sich ab, dass hier wohl eine kleine Überraschung abzeichnet. Und beim ersten Mal Hören war auch klar warum: Es passt einfach alles perfekt zusammen auf diesem Album. Die Songauswahl könnte besser nicht sein, denn in jedem einzelnen Lied kommt <strong>Nolwenn Leroy</strong>s Stimme perfekt zur Geltung. Womit auch ein dickes Lob an die Arrangements verbunden ist, die sie größtenteils selbst vorgenommen hat oder zumindest daran beteiligt war.</p>
<p style="text-align: justify;">Und so kommt es, dass keines der Lieder &#8211; nicht einmal das ja auch in unseren Breiten bekannte &#8220;<em>Greensleeves</em>&#8221; (im Übrigen der einzige englischsprachige Song auf dem Album &#8211; sich auch nur ansatzweise &#8220;alt&#8221; oder &#8220;angestaubt&#8221; anhört oder dass man das Gefühl hätte, hier irgendetwas vielleicht bereits zu oft gehört zu haben. Im Gegenteil, das Album wirkt sehr frisch. In den dafür geeigneten Songs (vor allem bei <em>Mna Na H Eireann</em>) gelingt es <strong>Nolwenn Leroy</strong>, eine wunderbar mystische Stimmung herbeizuzaubern. In anderen ist die Lebensfreude schier mit Händen zu greifen. In wieder anderen die Melancholie. Und durch all diese Lieder trägt einen diese unglaublich schöne Stimme wie auf Federn und lässt einen schlicht verzaubert zurück. So verzaubert, dass man nach dem Ende des Albums wie ferngesteuert erneut auf &#8220;Play&#8221; drückt. Und diese Aktion in näherer Zukunft gerne wiederholt. Man wird also sozusagen entführt &#8211; und freut sich anschließend doch sehr, dass das Album wider alle Erwartungen kommerziell den verdienten Erfolg einfährt. Denn Eines zieht sich durch jeden einzelnen Song und durch jeden Liveauftritt <strong>Nolwenn Leroys</strong> mit Stücken aus diesem Album: Herzblut. Ganz viel Herzblut, das ihrerseits in dieses Album geflossen ist. Und man zieht alle vorhandenen und nicht vorhandenen Hüte vor dieser Frau. Einmal mehr. Und so ist es natürlich ein &#8220;Wunder auf bretonisch&#8221;, wenn ein solches Album jetzt von der Spitze der französischen Charts grüßt. Aber vor allem ist es <strong>Nolwenn Leroy</strong> zu gönnen, dass sie für den Mut, dieses Album zu machen, belohnt wird. Und damit dem zweiten Teil ihres &#8220;bretonischen Traumes&#8221; &#8211; einem weiteren bretonischen Album, dieses Mal mit neu komponierten Stücken &#8211; ein Stück näher kommt.</p>
<p style="text-align: justify;"><img style="float: left; margin: 2px;" title="Neuneinhalb von zehn Punkten für Bretonne von Nolwenn Leroy" src="/media/bilder/Neuneinhalb.jpg" alt="Neuneinhalb von zehn Punkten für Bretonne von Nolwenn Leroy" width="240" height="180" />Dass sich &#8211; abweichend vom normalen Muster &#8211; hier keine &#8220;Haarspalterei&#8221; findet, ist angesichts der Tatsache, dass das Album größtenteils in einer Sprache daher kommt, die auch ich nicht verstehe und Übersetzungen von Texten zwar aller Ehren wert sind, niemals aber das Verständnis für den Originaltext ersetzen können, hoffentlich verständlich. Wie soll das Album dann also bewertet werden? Erneut eine &#8220;10&#8243;? Fast. Denn für eine &#8220;10&#8243; muss alles stimmen &#8211; und dazu gehört dann in meinen Augen auch, dass sich für die nicht-französischen (und nicht-englischen) Texte zumindest eine französische Übersetzung im Booklet findet. Das ist leider nicht der Fall &#8211; und so ist man gezwungen, zu surfen, um Übersetzungen zu finden. Und kann dabei nie wissen, ob diese denn tatsächlich richtig sind. Dafür muss dann eben doch ein kleiner Abzug von der &#8220;10&#8243; gemacht werden. Bleiben also 9,5.</p>
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		<title>Auf dem Weg zum Megastar</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 19:54:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Pohlmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[in concert & live]]></category>
		<category><![CDATA[Inhalte]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
<category>Amel Bent</category><category>Casting</category><category>Jean-Louis Aubert</category><category>Konzert</category><category>Live</category><category>Nouvelle Star</category><category>Olympia</category><category>Ou je vais</category><category>Yutz</category><category>Zénith</category>
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		<description><![CDATA[Es gibt einige Meilensteine für eine Karriere als Musiker(in) in Frankreich. Das erste Album, logisch. (erreichte Amel Bent 2004), fast noch wichtiger – das zweite Album (veröffentlichte sie 2007). Die erste Platinauszeichnung (gab´s fürs erste Album gleich doppelt, für die beiden Nachfolger – bisher &#8211; jeweils einfach). Soweit, so parrallel zu unseren Breiten. Ein großer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'Linux Libertine';"><em><img style="float: left; margin: 2px;" title="Amel Bent live au Zénith de Paris, Foto: Matthias Pohlmann" src="/media/bilder/Amel017.JPG" alt="Amel Bent live au Zénith de Paris, Foto: Matthias Pohlmann" width="320" height="213" />Es gibt einige Meilensteine für eine Karriere als Musiker(in) in Frankreich. Das erste Album, logisch. (erreichte <strong>Amel Bent</strong> 2004), fast noch wichtiger – das zweite Album (veröffentlichte sie 2007). Die erste <strong>Platin</strong>auszeichnung (gab´s fürs erste Album gleich doppelt, für die beiden Nachfolger – bisher &#8211; jeweils einfach). Soweit, so parrallel zu unseren Breiten. Ein großer Meilenstein ist aber auch „<strong>das erste Olympia</strong>“ und „<strong>der erste Zénith</strong>“. Ersteres ist der „Konzerttempel“ schlechthin in Frankreich und fasst rund 2000 Zuschauer – im Mai 2010 war Amel Bent soweit, diesen Meilenstein zu erreichen. Und gerade mal ein halbes Jahr später war dann – zum Abschluss der Tournee – der erste Zénith de Paris dran (fasst ca. 7000 Zuschauer). Ein fantastisches Konzert wurde dort geboten – und aufgezeichnet, so dass Anfang 2011 mit der ersten <strong>Live-DVD</strong> (dem nächsten Meilenstein) zu rechnen ist.</em></span></p>
<p><span id="more-621"></span></p>
<p>Dass Amel Bent so ziemlich das Gegenteil all dessen ist, was man von deutschen Castingshowsiegern und -teilnehmern kennt, wurde hier schon <a href="http://u-kult.de/blog/2010/05/23/ou-je-vais-amel-bent-ueberzeugt/" target="_blank">das ein</a> oder <a href="http://u-kult.de/blog/2010/05/06/amel-bent-erobert-yutz/" target="_blank">andere</a> Mal erwähnt. Und auch ihre Karriere verläuft durchaus nicht so, wie man das in Deutschland gewohnt ist. Gut, sie ist auch keine Siegerin, sondern kam 2004 als Drittplatzierte bei der französischen Ausgabe von DSDS, dem „<em>Nouvelle Star</em>“ durchs Ziel. Wenn man sich aber mal kurz vor Augen führt, wie viele DSDS-Sieger (oder gar Drittplatzierte) eine sechsjährige Karriere mit <em>drei Soloalben</em> (die darüber hinaus zu einem guten Teil aus <em>selbst komponierten</em> Stücken bestehen) vorweisen können, bekommt man spätestens ein Gefühl dafür, dass Amel Bents von deutschen Standards abweichender Parcours keineswegs darin begründet liegt, dass sie die Castingshow damals nicht gewonnen hat.</p>
<p>Wenn man dann in Frankreich einen Meilenstein wie einen (ausverkauften, aber – wohl wetterbedingt – nicht ganz gefüllten) Zénith erreichen möchte, dann kann man es sich (relativ) einfach machen und dieses Konzert als einmaliges Event programmieren. Die Halle nach einer Tour durch fast jeden Ort in Frankreich – inklusive des Olympias – zu buchen, ist hingegen der deutlich risikoreichere Weg. Den ist sie gegangen und der Erfolg gibt ihr Recht.</p>
<p>Dass Amel Bent eine <em>herausragende Livekünstlerin</em> ist, wurde <a href="http://u-kult.de/blog/2010/05/06/amel-bent-erobert-yutz/" target="_blank">im Bericht von ihrem Konzert aus Yutz</a> bereits erwähnt. Im Zénith setzte sie nochmals einen drauf. Nicht nur, dass es ihre Tontechniker verstanden, einen noch satteren Sound als in Yutz zu produzieren. Nein, auch sie selbst war augenscheinlich (und vor allem ohrenscheinlich) der Auffassung, dass man beim Tourabschluss durchaus so viel geben kann, dass es nicht vorstellbar ist, dass man hinterher auch nur noch einen Hauch von Stimme übrig hat.</p>
<p>Die Setlist war – wie man es erwarten konnte &#8211; der von Yutz sehr ähnlich. Allerdings garnierte Amel Bent dieses finale Konzert der Tour mit einigen <strong>Überraschungen</strong>, die es in sich hatten. So gab es als ersten „Special Guest“ den Rapper <strong>Rohff</strong>, mit dem zusammen sie den Song „<em>Hysteric Love</em>“ zum Besten gab, der an dieser Stelle trotz einer ausgeprägten Allergie des Verfassers gegen fast jede Art von HipHop als einer der Höhepunkte des Konzerts hervorgehoben werden soll. Ex-<strong>Téléphone</strong>-Frontmann und wie Amel-Bent sozusagen „Enfoirés-Alumni“ <strong>Jean-Louis Aubert</strong> (schon lange auf Solopfaden erfolgreich) erwies Amel Bent ebenfalls die Ehre seines Besuchs und sang mit ihr im Duett den Song „<em>Alter Ego</em>“ &#8211; ein weiteres Highlight. Dazu gab es für einige Lieder ein Streichquartett als Zugabe – und für „<em>Un bout de papier</em>“ und „<em>Ma philosophie</em>“ noch einen großen Chor.</p>
<p>All das – insbesondere aber ihre wieder einmal überragende Gesangsperformance – sorgte im Zusammenspiel mit einer wirklich exzellenten Band dafür, dass die Halle vom Start weg in bester Stimmung war. Und die Stimmung von Minute zu Minute noch ausgelassener wurde. Dabei fällt auf, dass Amel Bent ein äußerst junges Publikum anzieht – abgesehen von denen, die als Eltern auf diesem Konzert waren, gehörte man als Mittdreißiger hier glasklar zum eher „alten Eisen“.</p>
<p>Erstaunlich auch der Mix aus vielen sozialen Schichten im Publikum – Sorbonne neben Banlieu ist nicht nur bei Konzerten alles andere als alltäglich in Frankreich. Zwei erstaunlich kurze Umziehpausen sind für französische Verhältnisse (gerade für die weibliche Hälfte der Musikszene) zwar wenig, erwiesen sich aber als durchaus ausreichend. Die Band bewies – wie schon in Yutz, dass sie sich nicht nur in einem Musikstil zu Hause fühlt, sondern in allen musikalischen Bereichen zu überzeugen vermag.</p>
<p>Starke zwei Stunden Konzert vergingen so trotz sehr langer Wartezeit im Schneetreiben von Paris wie im Flug und man kann nur eins sagen: Die Wiederholungsgefahr liegt bei genau 100%, und die Live-DVD ist bereits „fest gebucht“. Der nächste Meilenstein, ein gefülltes <strong>Bercy</strong>, dürfte so nicht lange auf sich warten lassen. Was dann der (endgültige) Durchbruch (vom großen Star) zum Megastar in Frankreich wäre. Bleibt noch zu sagen: <em>On t&#8217;aime, Amel!</em></p>
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