…aber nur die, die sich auf 13 Folgen “Kidnapped” einlassen wollen. Wie der Name der Serie schon sagt, ist bei dieser hochkarätig besetzten US-Produktion ein Entführungsfall der Aufhänger. Es ist – in Unkenntnis der nach den heutigen zwei Episoden folgenden Handlungsstränge – aber eher unwahrscheinlich, dass es ausschließlich um diese Entführung gehen wird. Denn in den zwei ersten Folgen ist sehr viel angelegt, das Lust auf den Rest macht und den Zuschauer ungeduldig auf den Rest wartend vor dem Fernseher sitzen lässt.
Im Januar 2007 hatten wir auf u-kult.de einen zweiteiligen Artikel (Teil 1, Teil 2) rund um das Thema, dass Deutschland zwar regelmäßig vorgibt, “den Superstar” zu suchen, Frankreich die aber gerne findet. Damals zielte der Artikel insbesondere auf das französische Format “Star Academy” ab. Mittlerweile beweisen unsere Nachbarn auf der anderen Rheinseite aber, dass man auch mit dem DSDS-Format (dort “Nouvelle Star”) Stars, wenn nicht sogar Superstars finden kann. Amel Bent war vor vier Jahren als Drittplatzierte die erste, auf die dieses Etikett (auch heute noch – sogar mehr als damals) zutrifft – vor zwei Jahren folgte Christophe Willem, dann Julien Doré – und nun ist Amandine Bourgeois gefunden. Und diese Frau spielt dann doch in einer ganz eigenen Liga. Kein Wunder, dass nicht sie sich bei der Castingshow beworben hat, sondern die sich bei ihr.
Wer sich verzaubern lassen wolle, der solle zur Musicalparty nach Hamburg kommen. Sinngemäß war das die Kernaussage der Veranstalter, also „Fans for Kids e.V.” Streng genommen war das also der Inhalt der Werbung. Selten aber war Werbung so treffend, denn man wurde gleich mehrfach verzaubert. Und so kommt es auch, dass im Grunde schon während des Abends klar wurde, dass das eigentliche Vorhaben einer „klassischen” Konzertkritik hier irgendwie nicht passen würde, also eine andere Art der Nachbetrachtung gefunden werden musste. Also gibt es jetzt einfach einige Fragmente vom Freitag – mit Beispielen, die besonders verzauberten.
„Lohnt sich das überhaupt?” war zugegeben mein erster Gedanke, als mir die „Koordinaten” für die Musicalparty bekannt waren: 10,5 Stunden Anreise, 6 Stunden Rückreise, das Ganze innerhalb von 40 Stunden und damit ohne richtigen Schlaf. Da ist es an sich relativ schwer, Argumente dafür zu finden – mit den Argumenten Judith Lefeber, Katrin Löbbert und der Tatsache, dass es dabei um einen guten Zweck gehen sollte, war aber klar, dass „Hamburg zur Sommersonnenwende” in Angriff genommen würde. Ein sehr persönlich gefärbter Artikel: Den ganzen Artikel lesen »
Fans for Kids e.V. hatte zur Musicalparty anlässlich der Sommersonnenwende gerufen – und ich war dem gerne gefolgt. Und im Rückblick spürt man zwar auch ein Andenken an die Kältefanatiker der Deutschen Bahn in Form einer ziemlichen Erkältung, das tritt aber völlig in den Hintergrund, wenn man sich an einen Abend erinnert, an dem man gleich mehrfach verzaubert wurde.
Judith Lefeber, einst bei DSDS 1 als haushoch Führende freiwillig ausgestiegen und später als fantastische Musicaldarstrellerin aufgefallen und Katrin Löbbert, bei “Ich Tarzan Du Jane” unglücklich im Halbfinale ausgeschieden und schon zuvor als fantastische Musicaldarstellerin aufgefallen, stehen beide am Freitag, 20. Juni auf der gleichen Bühne in Hamburg. Im Dienste einer guten Sache werden sie bei der ersten “Fans For Kids-Sonnensonnwende” neben Ralf Schaedler und Kristin Hölck auftreten.
Philipp Hägeli, der Mann mit der markantesten Stimme aus “Ich Tarzan, Du Jane” ist (nicht nur) für den Autor dieser Zeilen nach wie vor der “Tarzan des Herzens”. Für alle, die ihn möglichst schnell wieder auf der Bühne sehen wollen, gibt es jetzt frohe Kunde: Philipp wird die Rolle des Bernardo in der Inszenierung der West Side Story bei den Thuner Seespielen übernehmen.
Pressemitteilung des Corona Magazines zur Lesung deutscher Phantastik-Autoren in Mülheim an der Ruhr – also quasi “confluence of creativity“:
Das Genre der Phantastik wurde in den letzten Jahren durch den Herrn der Ringe, den Krieg der Sterne und Harry Potter dominiert. Dass die Phantastik aber deutlich komplexer, vielschichtiger und dabei dennoch höchst unterhaltsam sein kann, beweisen am Samstag, den 31. Mai 2008, von 16-ca 23 Uhr zahlreiche namhafte deutsche Phantastik-Autoren in Mülheim-Heimaterde. Den ganzen Artikel lesen »
Der Eurovision Song Contest 2008 brachte Vieles: Einen erwarteten Sieger (Russland), schiefe Töne (No Angels), keinerlei Selbstkritik (Schweiz, Deutschland) und vor allem eine äußerst seltsame Juryentscheidung im zweiten Halbfinale. Dazu ein Abstimmungverhalten, bei dem ein “Danke, Schweiz” angebracht ist, waren die Top drei des Schweizer Publikums doch Serbien, Portugal und Albanien. Interessant auch, dass Russland in seinem Halbfinale noch hinter Griechenland und Armenien auf Rang drei lag. Und so gab es einige nette Randnotizen dieses Eurovision Song Contests, eines aber ist gleich geblieben: Die Teilnahme am Halbfinale ist Voraussetzung für einen Erfolg im Finale – den besten Platz der direkt fürs Finale qualifizierten Länder erreichte Serbien mit Rang sechs. Den ganzen Artikel lesen »
Heute Abend 21:00 Uhr werden sich wieder mehrere Millionen Menschen in Europa (aber beispielsweise auch in Australien) vor dem Fernseher einfinden – es ist wieder einmel Eurovision Song Contest. 25 Songs haben es ins Finale geschafft – die u-kult.de-Redaktion hat vier Songs zusammen getragen, die in diesem Finale fehlen. Und für alle, die nur das Finale anschauen können, diese hier nochmals vorgestellt. Für alle, die sich während weniger schöner Beiträge des Finales ablenken wollen. Dazu haben wir die ein oder andere Rangliste eingebaut – denn was wäre der Eurovision Song Contest 2008 ohne Tipp- und Wunschlisten?